World Tour Kalender 2018

FIVB World Tour 2018

Mehr Turniere, mehr Preisgeld: Die Termine der Beach-Volleyball-Weltserie erstrecken sich über das ganze Jahr, die Zuschauer bekommen mehr Beach-Volleyball, die Profis können auch deutlich mehr verdienen in der kommenden Saison.

Elf Turniere der Vier-Sterne-Kategorie

Mit den Events in Montpellier, Qinzhou und Aalsmeer ist die Beach-Volleyball World Tour des Weltverbandes FIVB bereits 2017 in die neue Saison gestartet. Und schon früh im neuen Jahr gibt es ein erstes hochdotiertes Turnier in Den Haag, das die Richtung für die neue Weltserie 2018 vorgibt.

Erfreulich dürfte für die Beach-Volleyball-Profis vor allem sein, dass die Anzahl der hochkarätigen Events steigen wird: Gab es 2017 nur zwei Turniere in der Vier-Sterne-Kategorie mit einem Gesamtpreisgeld von je 300.000 US-Dollar, werden es in der nächsten Saison gleich elf sein (wobei die Bestätigung für das Turnier im chinesischen Yangzhou noch aussteht).

„Für die kommenden Jahre sehe ich ein stetiges Wachstum bei der Anzahl der Events und der Preisgelder und auch der Durchführung der Events an großartigen Locations. Das wird den Sport definitiv attraktiver machen“, sagte FIVB New Events Business Director Angelo Squeo bei der Vorstellung des Kalenders.


Huntington Beach neu dabei

Zu den neuen schicken Locations dürfte Squeo das Vier-Sterne-Event am Huntington Beach im US-Bundesstaat Kalifornien zählen, das erstmals ein FIVB-Turnier ausrichten wird. In vier Ländern wird die Weltserie überdies zum ersten Mal überhaupt aufschlagen: Darunter ist das Vier-Sterne-Event in Japan, wo in Tokio die Beach-Profis in jener Stadt spielen, in der 2020 die Olympischen Spiele ausgetragen werden.

Auch wird die Major Series in der kommenden Saison wieder leicht anwachsen, denn zu den bereits bekannten Turnierorten in Fort Lauderdale, Gstaad und Kroatien (in den vergangenen Jahren Poreč, der genaue Ort für 2018 wurde noch nicht benannt) kommt wie berichtet ein Major in Wien dazu. Offen ist zudem der Ausrichtungsort für das FIVB World Tour Final Mitte August, das im vergangenen Jahr in Hamburg ausgespielt wurde.


Hamburg Kandidat für World Tour Final

Organisator Frank Mackerodt hatte nach dem überaus erfolgreichen Event offen für eine Wiederholung in 2018 geworben, zudem hat sich die Stadt gemeinsam mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) für die WM 2019 beworben. Schon in den vergangenen Jahren behielt sich die Major Series die Präsentation des World Tour Finals exklusiv vor – Ende November soll der Austragungsort bekannt gegeben werden.

Der Kalender für die im Anschluss folgende Saison soll bereits im Juli veröffentlicht werden. Was als Indiz dafür gelten darf, dass sich die Weltserie mit ihren Terminen zukünftig nicht mehr nur am europäischen Sommer orientiert – sondern wohl bald zu einer ganzjährigen Tour ausgebaut werden dürfte. Eine solche Ausweitung würde die Athleten vor neue Herausforderungen stellen.


Weniger Pausen, mehr Verdienstmöglichkeiten

„Für die Vorbereitungszeit ist der Zeitpunkt eine Katastrophe, da kannst du nicht vernünftig an den Grundlagen arbeiten“, sagt beispielsweise der Nationalspieler-Kandidat Phillipp Arne Bergmann über den Den-Haag-Termin im Januar. Und auch die wochenlangen Pausen zwischen den Turnieren besonders im Frühjahr und nach dem Sommer sieht er kritisch: „Du kommst nicht aus dem Turniertrott raus, die Zeit sich zu erholen, reicht aber auch nicht.“

Dennoch entwickelt sich die Weltserie positiv, in der gesamten nächsten Saison werden mehr als sieben Millionen US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet – das sind nach Angaben der FIVB 3,3 Millionen mehr als in der abgelaufenen Saison. Für das World Tour Final gibt es darin wie auch 2017 ein Gesamtpreisgeld von 800.000 US-Dollar, die Events der Major Series sind mit jeweils 600.000 US-Dollar dotiert.

Hier geht es zu einer vorläufigen Übersicht der Turniertermine

Hier kannst du dir den FIVB-Kalender als PDF-Datei herunterladen (PDF, 953 KB)

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