Zukunft der nationalen Beach-Tour entscheidet sich im September

Beach national

Mehr als 70.000 Zuschauer besuchten an vier Tagen die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand, was zeigt: Beach-Volleyball ist so beliebt wie nie zuvor. Doch bei der nationalen Serie wird es einen Umbruch geben, Titelsponsor und Vermarkter ändern sich.

Rekordkulisse zum Jubiläum

Timmendorfer Strand war voll: Mit einer Rekordkulisse von über 70.000 Zuschauern an vier Tagen war die Jubiläumsausgabe der 25. Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften am vergangenen Wochenende so gut besucht wie nie zuvor. Der Ostseeort ist längst als nationaler Beach-Höhepunkt etabliert und wird auch bis mindestens 2020 die Titelkämpfe austragen.

Darauf haben sich Joachim Nitz, Tourismus-Direktor Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH (TSNT), Arne Dirks, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Sport GmbH (DVS) und Frank Mackerodt, Geschäftsführer der ausrichtenden Beach Services GmbH (BSVG) geeinigt. „Für den Beach-Volleyballsport ist die Verlängerung an diesem Standort ganz wichtig und es ist der erste Vertrag, der in der neuen Konstellation mit der DVS und der BSVG unterschrieben wurde.“


DVS übernimmt Tour-Vermarktung

Diese Konstellation zwischen DVS und BSVG wird es auch sein, die die neue Turnierserie in der kommenden Saison formen wird. Und die wird sich ändern, zwangsläufig: Nach elf Jahren als Titelsponsor der wichtigsten nationalen Beach-Volleyball-Serie steigt  "smart", eine Automobilmarke der Daimler AG, aus. Zudem haben der Deutsche Volleyball-Verband e.V. und die Sky Media GmbH ihre seit 2013 bestehende Partnerschaft beendet.

Die DVS ist die Vermarktungs- und Dienstleistungsgesellschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes und wird als solche die Vermarktung der Turnierserie selbst in die Hand nehmen. „Es ist klar, dass es Veränderungen geben wird. Es gibt einen Hype, den wir nutzen wollen. Wir sind in sehr guten Gesprächen mit einem Medien- und Namenspartner, ich bin da sehr optimistisch“, so Dirks, Geschäftsführer der DVS.

Noch im September will Dirks die neuen Partner vorstellen, in Timmendorfer Strand liefen bereits einige vielversprechende Vorgespräche. Die bisherige smart beach tour umfasste acht Turniere, darunter vier super cups und vier beach cups. Dieses Konzept will man überdenken. Dirks: „Vieles läuft seit Jahren, sehr, sehr gut und professionell. Aber wir haben Ideen, an welchen Stellen wir etwas anders und besser machen können.“


Es gibt Überlegungen, das Stadion in Timmendorfer Strand zu vergrößern

Von der Mischung aus Strand- und Stadt-Turnieren sind beide Partner aber überzeugt, laut Mackerodt „stehen die derzeitigen Standorte alle bereit und wollen weitermachen.“ Was aber keine Garantie ist: Der neue Titelsponsor habe ein großes Mitspracherecht bei der Standortvergabe. Sicher sind nur die Meisterschaften in Timmendorfer Strand, bei denen in diesem Jahr viele Fans keinen Platz mehr in der mit 6.000 Zuschauern regelmäßig gefüllten Ahmann-Hager-Arena bekamen.   

Im Zuge der Hamburger Olympiabewerbung hatte Timmendorfer Strand schon einmal eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die über die maximale Kapazität eines Stadions auf dem Strand Aufschluss geben sollte. Tourismus-Direktor Joachim Nitz ist optimistisch: „Das Stadion kann man durch relativ kleine Maßnahmen vergrößern, bis zu 9.000 Sitzplätze sind möglich.“ Man wolle prüfen, ob sich das für die Beach-Volleyball-DM finanzieren lasse.

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