Es ist kein Fehler, wenn der Ball beim Aufschlag das Netz berührt und (innerhalb der Antennen) in das gegnerische Feld fliegt.
Das Berühren der Grundlinie während des Aufschlags führt zum Punktverlust und ist daher nicht erlaubt.
Jedes Team hat eine Auszeit à 30 Sekunden pro Satz. In den höheren Spielklassen erfolgt zudem eine Technische Auszeit (Technical Timeout) nach 21 gespielten Punkten (z.B. beim Stand von 11:10). Diese Auszeit dauert 60 Sekunden und findet nur einmal pro Satz statt.
Der Lob ist nicht erlaubt. Der Ball darf nicht mit der sogenannten offenen Hand über das Netz gespielt werden, sondern nur mit den Fingerknöcheln (poke shot).
Der Mitspieler des Aufgabespielers darf dem Gegner weder den Aufgabespieler noch die Flugbahn des Balles durch einen Sichtblock verdecken. Auf Anfrage des Gegners müssen sie sich seitwärts bewegen. Dies wird dem Gegenspieler in der Regel durch eine offene gehobene Hand signalisiert.
Einem Spieler ist es nicht gestattet, den Ball zweimal hintereinander zu schlagen. Ausnahme: wenn er blockt, wobei dies dann auch als zweite Berührung gezählt wird, oder die Berührung innerhalb einer Aktion geschieht.
Sowohl im Hallen- als auch im Beach-Volleyball ist eine Berührung des Netzes zwischen den Antennen, egal ob an der Netzober- oder Unterkante bzw. den Maschen, während einer Aktion am Ball seit der Saison 2015 wieder ein klarer Fehler.

Pritschen zum Gegner ist nur im rechten Winkel (senkrecht) zur Schulterachse erlaubt, außer wenn der Spieler zu seinem Mitspieler spielen will und der Ball unbeabsichtigterweise zum Gegner fliegt.

Im Video vom smart Major in Hamburg seht ihr Larissa (BRA), wie sie den Ball nach einer spektakulären Rally (inkl. Sprungzuspiel) regelkonform über das Netz pritscht.

Seit 2001 gilt auch in Deutschland das Rally-Point-System. Für jeden gewonnen Ballwechsel gibt es dabei einen Punkt, unabhängig davon welches Team gerade Aufschlag hatte. Jedes Spiel geht über zwei Gewinnsätze. Die ersten zwei Sätze werden bis 21 Punkte gespielt. Gewinnt jedes Team einen Satz, wird ein Entscheidungssatz bis 15 Punkte gespielt. Zum Gewinn eines Satzes benötigt ein Team zwei Punkte Vorsprung, ansonsten wird der Satz unbegrenzt verlängert bis ein Team zwei Punkte Vorsprung erreicht hat.
Auf dem Beach-Court müssen die beiden Spieler nicht ihre Positionen wechseln. Eine Rotation wie in der Halle entfällt.
Das Eindringen in den Spielraum, das Spielfeld oder die Freizone des Gegners ist nur dann erlaubt, wenn dieser nicht in seinem Spiel gestört wird. Ein ”Übertreten” mit Gegnerberührung gilt in der Regel als Fehler.
Das Spielfeld ist beim Beach-Volleyball 8 x 8 Meter groß im Gegensatz zum 9 x 9 Meter großen Feld in der Halle.
Der Seitenwechsel erfolgt ohne Pause nach jeweils sieben gespielten Punkten in den ersten beiden Sätzen, nach jeweils fünf Punkten im dritten Satz. Die Pause zwischen zwei Sätzen beträgt eine Minute.
Der Ball darf mit jedem Teil des Körpers gespielt werden – Ausnahme: Aufschlag (mit Hand oder Arm). Der Ball muss geschlagen werden, er darf nicht gehalten oder geworfen werden. Ausnahme: Zur Verteidigung gegen einen hart geschlagenen Angriffsball. In diesem Fall kann der Ball kurz mit den Fingern im oberen Zuspiel gehalten werden. Dies gilt auch, wenn der Block den Ball nicht wesentlich entschärfen konnte. Ein gutes Entscheidungskriterium, ob es ein harter Schlag war, ist u.a. die Reaktionszeit, die der Abwehrspieler hatte, um den Ball zu spielen. Der Ball darf mehrere Körperteile berühren, wenn dies gleichzeitig geschieht.
Verwarnungen erfolgen durch das Zeigen einer gelben Karte! Grobe Unsportlichkeiten werden mit einer roten Karte geahndet (Spielzugverlust)! Alle weiteren Sanktionen treten hoffentlich nie auf.

Die offiziellen Beach-Volleyball Regeln zum Download



FIVB Beachvolleyball Regeln

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Weitere Infos



Der offizielle Spielball | Der offizielle Spielball der internationalen Serie (FIVB World Tour) und der nationalen Serie (smart beach tour) sowie der Deutschen Meisterschaften ist der Mikasa VLS 300.

Neben dem Mikasa Beach-Volleyball werden auch noch Produkte anderer Marken genutzt. Die amerikanische AVP Tour spielt z.B. mit Produkten der Firma Wilson. Auch bei Turnieren der Landesverbände kommen Bälle anderer Marken zum Einsatz.

Im Allgemeinen gilt der Mikasa VLS 300 aber als der Beach-Volleyball. Ähnlich wie sein Vorgänger (der VLS 200) hat sich der blau-gelbe Mikasa Ball zum echten Identifitätsmerkmal entwickelt.



Häufige Regelfragen | Wer kennt nicht die ewigen Diskussionen um die Netzberührung, den rübergepritschten Ball oder den vermeintlichen Übergriff beim Block?

Alle Antworten, die hier nicht beantwortet wurden und weitere typische Beach-Volleyball Regel Fragen, findet ihr in unserem Regel FAQ der am häufigst gestellten Fragen.

Falls ihr keine Antwort auf eure Frage finden konntet oder ihr eine Frage zu unserem FAQ hinzufügen möchtet, schreibt uns einfach eine Mail.

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