+++ Newsblog: Spitzenleistungen in den Bergen +++

Turnierwoche 10. - 15.07.2018

> Major Series Gstaad > Techniker Beach Tour Kühlungsborn > U19-WM Nanjing > Studenten-WM München

von beach-volleyball.de/Matthias Penk, Annika Schultz

Daumen hoch für Platz zwei in Kühlungsborn: Alexander Walkenhorst (Foto: Peter Weber)

Die einen waren in den Bergen aktiv (Major Series Gstaad), die anderen waren froh, mit der Techniker Beach Tour endlich an den Strand zu dürfen. Und dann spielten Deutschlands Beach-Volleyball-Spieler auch noch bei zwei Weltmeisterschaften. Mit unserem Newsblog hast du alles im Überblick.


Sonntag, 15.07.

+++ U19-WM, 16:35 Uhr: Silber für John/Pfretzschner +++

Strahlende Sieger: Filip John (li.) und Lukas Pfretzschner holen WM-Silber (Foto: FIVB)

Noch eine weitere Silbermedaille für ein deutsches Team: Filip John und Lukas Pfretzschner sind U19-Vize-Weltmeister. In China unterlagen sie nur den russischen Favoriten Shekunov/Veretiuk mit 0:2 (19:21, 18:21). „Natürlich ist man enttäuscht, weil es nicht ganz gereicht hat, zumal wir die Russen in der Gruppenphase ja auch noch geschlagen haben. Aber in dem Fall haben sie einfach gut gespielt und wir haben nicht alle unsere Break-Chancen nicht genutzt“, erklärt Bundestrainer Elmar Habrecht die Niederlage.

Sein Team habe während des Turniers alles das besser gemacht, was im Vorfeld nicht so gut lief. „Dass beide sportlich zu den Top-Talenten Deutschlands gehören, da brauchen wir, glaube ich, nicht darüber diskutieren. Aber auch als Team war es eine feine Leistung“, lobt Habrecht seine Schützlinge.

+++ Gstaad Major, 16:25 Uhr: Dramatisches Finish +++

Chantal Laboureur und Julia Sude gewinnen in Gstaad die Silbermedaille (Foto: FIVB)

Die Titelverteidigung nur haarscharf verpasst: Chantal Laboureur und Julia Sude kämpfen sich bis in das Finale der Beach Major Series in Gstaad, wo sie nur aufgrund von Nuancen unterliegen.

+++ Kühlungsborn, 15:03 Uhr: Sieg für Becker/Schröder und Mersmann/Tillmann +++

Foto: Peter Weber

Paul Becker und Jonas Schröder siegen in einem spektakulären Endspiel der Männer, weil sie in den entscheidenden Situationen etwas genauer sind. Für Teresa Mersmann und Cinja Tillmann gibt es unterdessen auf nationaler Ebene momentan kaum Konkurrenz.

Weiterlesen: Becker/Schröder und Mersmann/Tillmann gewinnen in Kühlungsborn

+++ Gstaad Major, 12:19 Uhr: Laboureur/Sude im Finale +++

Foto: FIVB

Nach ihrem Sieg 2017 stehen Chantal Laboureur und Julia Sude erneut im Finale der Beach Major Series in Gstaad, weil sie im Halbfinale enorme Nervenstärke bewiesen. Nach einem umkämpften ersten Satz ("Den haben wir verloren, weil wir zu wenig Druck im Aufschlag gemacht haben", Julia Sude), dominierten sie den zweiten Durchgang, nachdem sie die Taktik etwas umstellten und vermehrt Brandie Wilkerson mit ihrem Aufschlag suchten. Im Tiebreak entwickelte sich schließlich ein hochdramatisches Spiel, in dem beide Teams einige Chancen liegengelassen haben. Laboureur/Sude hat das aber nicht aus dem Konzept gebracht: "Wir wissen, dass wir enge Spiele gewinnen können", letztlich entschied ein Fehler Wilkersons das Spiel. Im Finale treffen Laboureur/Sude erneut auf ein kanadisches Team. Dann geht es gegen Sarah Pavan und Melissa Humana-Parades.

14:45 Uhr: Laboureur/Sude vs. Pavan/Humana-Parades (CAN)

> Livestream*

 

*kostenpflichtig

+++ Kühlungsborn, 11:48 Uhr: Nr. 1 gegen Nr. 2 +++

Jonas Schröder hat die fünfte Medaille der Saison schon sicher (Foto: Peter Weber)

Nach zwei mehr oder weniger deutlichen Siegen im Halbfinale haben Alexander Walkenhorst/Sven Winter und Paul Becker/Jonas Schröder das Endspiel von Kühlungsborn erreicht. Becker/Schröder mussten nur im zweiten Satz gegen Wernitz/Sowa kurz zittern, Walkenhorst/Winter gaben ihren Gegnern Glücklederer/Rudolf nicht eine Sekunde zum Atmen. Walkenhorst hatte im Anschluss deswegen auch nur Lob für seinen Partner übrig: "Ich muss auf einmal wieder Feldzuspiele machen, das war bisher nicht der Fall. Sven hat hier einen riesigen Job gemacht," und gab gleich den Ton für das Finale vor: "Da heißt es nur nah ans Netz und rauf auf die Finger."

13:30 Uhr: Becker/Schröder vs. Walkenhorst/Winter

> Livestream

+++ 09:51 Uhr: Favoriten-Duell im Finale +++

Teresa Mersmann steht vor ihrem dritten Turniersieg (Foto: Peter Weber)

In Kühlungsborn kommt es zum Traum-Finale der beiden topgesetzten Duos: Natascha Niemczyk und Sabrina Karnbaum wie auch Teresa Mersmann und Cinja Tillmann haben sich in ihren Halbfinalspielen jeweils mit 2:0 durchgesetzt – für Mersmann/Tillmann ist es das dritte Finale bei der dritten Teilnahme. Bisher traten sie in Münster und Nürnberg an, beide Turniere gewannen sie. Für Karnbaum/Niemczyk ist es dagegen schon jetzt die beste Platzierung.

12:15 Uhr, Center Court: Mersmann/Tillmann vs. Karnbaum/Niemczyk

> Livestream

+++ 08:05 Uhr: Der Fahrplan +++

Mit Kommunikation zum Erfolg? (Foto: Peter Weber)

Bei drei gleichzeitig laufenden Turnieren den Überblick zu behalten, ist nicht immer einfach. Deswegen hier unser Überblick über die anstehenden Spiele am Sonntag:

Techniker Beach Tour Kühlungsborn

09:00 Uhr, Center Court: Karnbaum/Niemczyk vs. Overländer/Walkenhorst

09:00 Uhr, Court 2: Mersmann/Tillmann vs. Behlen/Schneider

09:50 Uhr, Center Court: Becker/Schröder vs. Sowa/Wernitz

10:40 Uhr, Center Court: Walkenhorst/Winter vs. Glücklederer/Rudolf

> Zum Livestream

Beach Major Series Gstaad

11:00 Uhr: Laboureur/Sude vs. Bansley/Wilkerson (CAN)

mögliches Finale: 14:45 Uhr: Laboureur/Sude oder Bansley/Wilkerson (CAN) vs. Pavan/Humana-Parades (CAN) oder Agatha/Duda (BRA)

> Zum Livestream

U19-WM Nanjing

13:00 Uhr: John/Pfretzschner vs. Denis Shekunov/Dmitrii Veretiuk (RUS)

Samstag, 14.07.

+++ Kühlungsborn, 19:45 Uhr: So geht es am Sonntag weiter +++

Teresa Mersmann könnte morgen den dritten Titel im dritten Versuch holen (Foto: Peter Weber)

Während in Gstaad bereits der erste Finaltag beendet ist, stehen in Kühlungsborn erst die Teams der Runde der letzten Vier fest. Dabei zogen bei den Damen die hochgeschätzesten Duos in die Vorschlussrunde ein und zeigten dabei ganz souveräne Leistungen, nur Sabrina Karnbaum und Natascha Niemczyk hatten in ihrem Viertelfinale zu kämpfen. Allen Teams merkte man die Umstellung von Stadt- auf Strandturnier noch an, Kira Walkenhorst betonte: „Das spürt man schon in den Beinen, es ist erst einmal wieder ungewohnt. Meistens kommt man aber schnell wieder rein.“

Wer sich am besten auf die Bedingungen eingestellt hat, zeigt sich morgen ab 09:00 Uhr. Dann tragen die Damen ihre Halbfinals aus:

09:00 Uhr, Center Court: Karnbaum/Niemczyk vs. Overländer/Walkenhorst

09:00 Uhr, Court 2: Mersmann/Tillmann vs. Behlen/Schneider

Bei den Herren hat sich das Feld etwas mehr durchgemischt. Zwar zogen dort ebenfalls die beiden topgesetzten Teams – Becker/Schröder und Walkenhorst/Winter – in das Halbfinale ein. Dazu gesellen sich aber zwei Duos aus dem Mittelfeld: Robin Sowa und Daniel Wernitz sowie Felix Glücklederer und Niklas Rudolf stehen ebenso unter den letzten Vier. Glücklederer und Niklas Rudolf bestätigen damit in jedem Fall ihre beste Saisonplatzierung, in Dresden waren sie Vierte geworden. Damals hatte sich Rudolf allerdings in der Nacht vor dem Halbfinale verlegen und konnte nicht springen. Das sollte dieses Mal nicht passieren: „Man sollte nicht ohne Kopfkissen schlafen“, erklärte Rudolf und lachte. 

Sowa und Wernitz waren in Dresden auch bis ins Halbfinale gekommen, allerdings jeweils mit anderen Partnern. In Kühlungsborn wollen sie nun Becker/Schröder ärgern, die wie bei allen anderen Tour-Stopps erneut zu den besten vier Teams gehören.

09:50 Uhr, Center Court: Becker/Schröder vs. Sowa/Wernitz

10:40 Uhr, Center Court: Walkenhorst/Winter vs. Glücklederer/Rudolf

+++ Gstaad Major, 19:32 Uhr: Drittjüngste Sieger aller Zeiten +++

Konnten ihren Sieg kaum fassen: Mol/Sorum (Foto: Beach Major Series)

Sie waren elf und zwölf Jahre alt, als ihre Gegner begonnen haben, zusammenzuspielen, jetzt haben sie sie im Endspiel eines 5-Sterne-Turniers geschlagen: Anders Mol und Christian Sorum haben in beeindruckend souveräner Weise den Titel in Gstaad geholt. Im Finale ließen sie den Spaniern Pablo Herrera und Adrian Gavira vor allem im zweiten Satz keine Chance und siegten mit 2:0 (21:18, 21:12).

Während andere junge Teams bei hohen Vorsprüngen gerne einmal einbrechen, verspürten die 21- und 22-jährigen Norweger anscheinend überhaupt keinen Druck und spielten ihr bestes Beach-Volleyball. Weil Platz drei an Paolo Nicolai und Daniele Lupo ging, belegen durchweg europäische Teams das Podium in der Schweiz, im Viertelfinale standen sechs Teams aus Europa. Für die am Montag beginnenden Europameisterschaften dürften damit hochklassige und spannende Spiele garantiert sein.

> Zur Turnierseite mit allen Ergebnissen

+++ Kühlungsborn, 18:44 Uhr: Eine naheliegende Chance +++

Nils Ehlers (Foto: Peter Weber)

Das Turnier in Kühlungsborn will Nils Ehlers an der Seite von Max Karpa dazu nutzen, an seiner Technik im Block und Aufschlag zu arbeiten. Denn die Konstellation ist für beide Spieler nur eine kurze Zusammenarbeit, Nils Ehlers wird in Zukunft gemeinsam mit Lars Flüggen spielen.

Weiterlesen: Eine naheliegende Chance

+++ Gstaad Major, 16:54 Uhr: Ein Schritt näher an der Kuhglocke +++

Chantal Laboureur und Julia Sude sind am letzten Tag des Turniers noch im Rennen (Foto: FIVB)

„Entweder man muss den Ball direkt beim ersten Ball totmachen oder es könnte ein sehr anstrengendes Spiel werden," hatte Laboureur vor dem Duell mit den Japanerinnen gesagt – ein Satz, der sich später mehr als bewahrheiten sollte. Weil das Nationalduo aber im zweiten Durchgang den Schlüssel dafür fand, dem japanischen Duo den Schneid abzukaufen, steht es nun im Halbfinale von der Beach Major Series in Gstaad. Am Ende hieß es 2:0 (28:26, 21:11) für das Team aus Deutschland – damit bleibt der Traum von der Titelverteidigung für Chantal Laboureur und Julia Sude weiterhin erhalten.

Dabei hatten sich die Japanerinnen als der erwartet giftigen Gegnerinnen herausgestellt. Obwohl Laboureur/Sude auch in der Block-Feldabwehr schnell Zugriff fanden und sich immer wieder einen Vorsprung erarbeiten, ließen ihre Gegnerinnen nie abreißen – sobald die Deutschen ungenauer wurden, waren sie da. Am Ende eines engen Satzes nutzten Laboureur/Sude ihren vierten Satzball, der Gewinn des ersten Durchgangs war der Wendepunkt des Spiels. Dem Nationalteam war die Selbstsicherheit nun noch mehr anzumerken, fünf Blockpunkte machte Sude alleine im zweiten Spielabschnitt. Die werden allerdings auch morgen nötig sein.

Denn dann geht es gegen die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson, dem Duo, gegen das sie im Endspiel von Warschau noch das Nachsehen hatten. Das nötige Selbstbewusstsein, das nun zu ändern, haben sich Chantal Laboureur und Julia Sude in den letzten Tagen hart erarbeitet.

+++ U19-WM, 14:35 Uhr: Mit Nervenstärke ins Finale +++

Hatte im vergangenen Jahr bei den Deutschen Meisterschaften seinen ersten großen Auftritt, jetzt steht er bei der U19-Weltmeisterschaft im Endspiel: Lukas Pfretzschner im Angriff (Foto: HochZwei/Cathrin Müller)

Obwohl der zweite Satz deutlich an ihre argentinischen Gegner ging und der mentale Aspekt gegen sie sprach, sind Filip John und Lukas Pfretzschner in das Finale der U19-Weltmeisterschaften in China eingezogen. Am Mittag siegten sie gegen Mauro Zelayeta und Bautista Amieva mit 2:1 (21:16, 10:21, 15:9) und stehen im Endspiel. Dort treffen sie auf alte Bekannte: Es geht gegen die Europameister aus Russland. Schon in der Vorrunde waren John/Pfretzschner auf Denis Shekunov/Dmitrii Veretiuk getroffen. Damals haben die Deutschen das Duell für sich entschieden.

+++ Kühlungsborn, 14:24 Uhr: Favoritinnen setzen sich durch +++

Mit voller Konzentration ins Viertelfinale: Lena Overländer und Kira Walkenhorst (Foto: Peter Weber)

Bei den Damen gab es bisher wenig Überraschungen, die vier topgesetzten Teams stehen deswegen bereits in der Runde der letzten acht Duos. Dazu gehört auch die Interimskonstellation Kira Walkenhorst/Lena Overländer. Weil die etatmäßige Partnerin Walkenhorsts, Leonie Körtzinger, in dieser Woche an den Studenten-Weltmeisterschaften teilgenommen hatte, ist Overländer für sie eingesprungen.

„Vor dem ersten Spiel war ich tatsächlich aufgeregt, aber da wir das gewonnen haben, war ich im zweiten Spiel schon befreiter. Dazu gibt einem Kira auch viel Sicherheit auf dem Feld“, erklärte sie im Feldinterview nach dem Einzug ins Viertelfinale. Auch Walkenhorst zeigte sich zufrieden mit ihrer Partnerwahl: „Gerade bei dem Wind ist ihre Ballkontrolle und ihr Ballhandling ein großer Vorteil. Und obwohl sie nicht die Größte ist, ist ihr Block trotzdem gut. Ich fühle mich da auch hinten in der Abwehr wohl.“

+++ Kühlungsborn, 12:05 Uhr: Die Gruppenphase der Herren ist im vollen Gange +++

War auch im vergangenen Jahr in Kühlungsborn im Einsatz: Eric Stadie (Foto: Peter Weber)

David und Bennet Poniewaz wie auch Eric Stadie können wohl nicht genug vom Beach-Volleyball kriegen: Einen Tag nachdem sie in München das Endspiel der Studenten-Weltmeisterschaft bestritten haben, standen sie heute in Kühlungsborn schon wieder im Sand. Das bedurfte Umstellung: In München schien gestern bei 26 Grad die Sonne, an der Ostsee ist es bis dato windig und relativ kühl. Dazu kam eine kurze Vorbereitungszeit, auf die veränderten Bedingungen konnte sich da kein Team noch einmal einstellen.

Damit sind vor allem die Poniewaz-Zwillinge in ihrem ersten Auftritt nicht zurechtgekommen („Es ist halt schwierig, so ohne Training und wenn man erst um 2 Uhr nachts im Bett war“), die das Spiel an Sowa/Wernitz abgeben mussten. Eric Stadie mit etatmäßigem Partner Marcus Popp ist das besser gelungen (2:0 gegen Wolf/Wolf).

Von lautstarker Unterstützung begleitet gelang Niklas Rudolf und Felix Glücklederer, die zu Beginn der Saison noch in der Qualifikation hatten starten müssen, unterdessen ein Erfolg gegen Max Betzien und Jonathan Erdmann. Ein Netzroller beim Aufschlag Glückleders entschied ein umkämpftes Spiel zugunsten der Vierten von Dresden, die damit einen Platz im Achtelfinale bereits sicher haben.

> Alle Ergebnisse im Überblick

+++ U19-WM, 09:35 Uhr: Deutschland 1 im Halbfinale +++

Hand drauf: Filip John und Lukas Pfretzschner stehen im Halbfinale (Foto: FIVB)

Für die Familie John läuft es in dieser Woche weiter rund: Nachdem Dan John am Freitag gemeinsam mit Eric Stadie Studenten-Weltmeister geworden war, ist nun auch für seinen jüngeren Bruder Filip John eine Medaille zum Greifen nahe. In der Nacht von Freitag auf Samstag siegten John und sein Partner Lukas Pfretzschner im Viertelfinale der U19-WM gegen das polnische Duo Poznanski/Miszczuk souverän mit 2:0 (21:14, 21:14). Jetzt geht es in der Runde der letzten vier Teams schon um eine sichere Medaille. Dafür müssen sie sich gegen Mauro Zelayeta und Bautista Amieva aus Argentinien durchsetzen.

„Es war überraschend, dass sie in der Gruppenphase die amtierenden Europameister aus Russland und die Brasilianer geschlagen haben – und das auch mit solider Leistung“, hatte U19-Bundestrainer Elmar Habrecht vor der K.o.-Runde über sein Team gesagt. Auch mit der Leistung des zweiten Duos Rudy Schneider/Simon Pfretzschner war er zufrieden: „Deutschland zwei hat eine sehr gute Qualifikation gespielt, hatten einen guten Spielaufbau, vor allem waren sie aber in der Block-Feldabwehr sehr stark. Dann waren dieselben Russen ein Quäntchen besser, da hat ein bisschen die Kraft gefehlt. Platz neun geht aber absolut in Ordnung.“

Bei Lea Sophie Kunst und Anna-Lena Grüne bestand dagegen noch Luft nach oben. „Die Mädels sind nie so richtig ins Turnier gekommen und konnten die Qualitäten, die sie in Deutschland gezeigt haben, hier nicht abrufen. Sie haben sich trotzdem achtbar geschlagen, aber nicht so, wie wir uns das erhofft haben“, resümiert Harbrecht. Dennoch betont er, dass das Ergebnis „für die erste Meisterschaft, noch dazu unter diesen Bedingungen, in Ordnung geht.“

+++ Gstaad Major, 09:00 Uhr: Vermeintlich leichter Gegner im Viertelfinale? +++

"Da ist äußerste Vorsicht geboten, weil die Japanerinnen irgendwie immer unangenehm sind. Die Bälle kommen da irgendwie einfach immer zurück. Entweder man muss den Ball direkt beim ersten Ball totmachen oder es könnte ein sehr anstrengendes Spiel werden."

- Chantal Laboureur

+++ 08:30 Uhr: Vorrunde in Kühlungsborn, erster Finaltag in Gstaad +++

In den Schweizer Alpen geht es heute rund, in den K.o.-Spielen stehen Spiele der Extra-Klasse an (Foto: FIVB)

Während es in Kühlungsborn so langsam richtig losgeht, steht in Gstaad bei der Beach Major Series bereits der erste Finaltag an. Ab 18:30 Uhr kämpfen die beiden Männer-Duos um die Kuhglocken und 40.000 US-Dollar Preisgeld. Ins Endspiel wollen auch Chantal Laboureur und Julia Sude. Dafür müssen sie allerdings zunächst im Viertelfinale bestehen, das ab 16 Uhr ausgetragen wird.

*kostenpflichtig

Freitag, 13.07.

+++ Kühlungsborn, 19:38 Uhr: Das Hauptfeld steht +++

Simon Kulzer und Armin Dollinger qualifizierten sich heute für das Hauptfeld (Foto: FIVB)

In Kühlungsborn ist der erste Tag des fünften Tour-Stopps Geschichte: Die Qualifikation der Damen und Herren ist abgeschlossen, damit stehen auch die Konstellationen für morgen fest. Los geht es bereits ab 08:30 Uhr, ab ca. 20 Uhr ist klar, wer am Sonntag um die Medaillen spielt.

:+++ Gstaad Major, 18:41 Uhr: Chantal Laboureur über den Sieg im Achtelfinale +++

"Die Chemie zwischen Jule und mir hat voll gestimmt. Das war ein sehr angenehmes Gefühl auf dem Court. Auch am Ende des zweiten Satzes, wo es wirklich knapp war, hatte ich das Gefühl, am Ende machen wir das Ding - wir müssen nur geduldig bleiben."

- Chantal Laboureur

+++ Studenten-WM, 17:23 Uhr: Titel an John/Stadie +++

Sieger von München: Eric Stadie und Dan John (Foto: Andre Goerschel)

Am Sonntag haben sie zum ersten Mal gemeinsam trainiert, jetzt dürfen sie sich „Weltmeister“ (der Studenten) nennen: Eric Stadie und Dan John haben das deutsche Endspiel der Studenten-Weltmeisterschaft für sich entschieden. Bei schönstem Wetter siegten sie in München mit 2:0 (21:17, 21:19) gegen Bennet und David Poniewaz, die bis dato ohne Niederlage geblieben waren. 

„Mit dem Finale habe ich vor dem Turnier nicht gerechnet. Als Team zwei die Überraschung zu schaffen, wäre natürlich perfekt“, hatte John vor dem Endspiel gesagt. Ihm und Stadie gelang schließlich die Überraschung, weil sie den favorisierten Poniewaz-Zwillingen gegenüber vor allem im Aufschlag überlegen waren, Stadie verwandelte den Matchball. 

Den bezeichnete John zuvor als „einer der Spieler, mit denen man sofort so zusammenspielt, als wäre man schon seit drei Jahren zusammen“. Mithilfe seiner Erfahrung hätte Stadie dem jüngsten Spieler des Finals, der Hauptziel im Aufschlag der Poniewaz-Brüder war, viel Sicherheit gegeben. So viel, dass sie nun Studenten-Weltmeister sind.

Bei den Damen mussten die mit großen Hoffnungen gestarteten Leonie Körtzinger und Leonie Klinke früh im Turnier aufgeben, weil Klinke sich am Oberschenkel verletzte. Der Start bei der U22-Europameisterschaft sei aber nicht gefährdet.

+++ Gstaad Major, 16:45 Uhr: Nur noch ein deutsches Team im Rennen um die Kuhglocken +++

Mit vollem Einsatz: Karla Borger (Foto: FIVB)

Drei Duos aus Deutschland waren bis ins Achtelfinale gekommen, im Viertelfinale steht nur eines davon: Die Titelverteidigerinnen, Chantal Laboureur und Julia Sude, haben erstmals die Australierinnen Taliqua Clancy/Mariafe Artacho besiegt. Im dritten Aufeinandertreffen blieben die Deutschen zum ersten Mal Sieger und entschieden das Spiel mit 2:0 (21:17, 26:24) für sich.

Im Viertelfinale, das am Samstag ausgetragen wird, treffen sie auf das japanische Duo Ishii/Murakami, die ihrerseits überraschend Isabel Schneider und Victoria Bieneck besiegten. Das Nationalduo unterlag den Qualifikantinnen aus Japan mit 1:2 (17:21, 21:16, 13:15), nachdem sie in der Vorrunde noch ungeschlagen geblieben waren und als Favorit in das Achtelfinale gegangen waren. 

Auch für Karla Borger und Margareta Kozuch ist trotz eines Matchballs in Gstaad schon Schluss: Nach der Niederlage gegen eines der „heißesten“ Teams der Stunde ausgeschieden und müssen mit leeren Händen abreisen. Wie schon in Ostrava (damals allerdings im Halbfinale) hatten sie gegen die Kanadierinnen Bansley/Wilkerson das Nachsehen, dieses Mal hieß es 1:2 (21:16, 21:23, 12:15). "Das ist nicht das Ergebnis, das wir wollten. Aber es ist immer noch die Top-10. Jetzt heißt es sich so schnell wie möglich zu generieren, um für die EM, die am Dienstag für uns startet" bereit zu sein", schrieben sie im Anschluss auf ihrem Twitter-Profil.

Die beiden Nationalteams reisen nun mit der Empfehlung von Platz neun bei einem Fünf-Sterne-Turnier, 300 Weltranglistenpunkten und 8.000 US-Dollar Preisegeld in die Niederlande, wo am Montag die Europameisterschaft beginnt. Beide Teams steigen am Dienstag in das Turnier ein.

> Zur Turnierseite des Beach Majors in Gstaad

+++ Kühlungsborn, 12:39 Uhr: Endlich am Strand +++

Ab an den Strand: Die Techniker Beach Tour macht in Kühlungsborn Halt (Foto: Peter Weber)

Für den fünften Stopp der Techniker Beach Tour geht es erstmals in dieser Saison an den Strand. In Kühlungsborn kämpfen in einer Gruppenphase noch jeweils zwölf Teams in der Qualifikation um die Teilnahme am Hauptfeld-Turnier. Ab 13 Uhr geht es los, mit dem Liveticker seid ihr auf allen Courts up-to-date, der Livestream bringt euch den ganzen Tag alle Spiele vom Center Court auf den PC, Tablet oder Smartphone.

→ Livestream

→ Livescore

→ Turnierseite

+++ Gstaad Major, 11:19 Uhr: Borger/Kozuch fühlen sich „richtig wohl“ +++

Karla Borger (Foto: FIVB)

„Wir fühlen uns hier in Gstaad richtig wohl“, sagt Karla Borger über das aktuelle Turnier der Major Series in der Schweiz. Und der Erfolg gibt ihnen bislang auch recht: Borger und Partnerin Margareta Kozuch stehen nach einem souveränen 2:0-Erfolg (21:13, 21:19) über die nationalen Konkurrentinnen Kim Behrens und Sandra Ittlinger im Achtelfinale des Turniers – es war der dritte Sieg in Folge in dieser Saison in diesem direkten Duell.

Während sich Behrens und Ittlinger auf ihr erstes EM-Spiel am kommenden Dienstag (es ist kurioserweise erneut das Duell mit Borger und Kozuch) vorbereiten können, geht es für Borger und Kozuch noch heute in Gstaad weiter. Dort allerdings erwartet sie in Heather Bansley und Brandie Wilkerson das Team der Stunde auf der World Tour.

Die Kanadierinnen kamen bei ihren letzten fünf Turnierauftritten immer mindestens ins Viertelfinale und gewannen jeweils einmal Gold, Silber und Bronze. Silber in Ostrava ging auch zu Lasten von Borger und Kozuch, denn Kanada entschied das Halbfinalduell gegen das deutsche Nationalduo für sich.

Isabel Schneider macht sich in der Abwehr lang (Foto: FIVB)

Noch ungeschlagen in Gstaad sind Victoria Bieneck und Isabel Schneider, die eine makellose Vorrunde hinlegten. „Also mit zwei Siegen und dem Poolsieg lief es super bisher. Aber wir wollen hier gerne noch länger spielen. Die EM ist noch nicht präsent, wir sind mit dem Fokus voll hier, um uns mit den besten der Welt zu messen“, so Bieneck. Da ist der kommende Gegner eigentlich kein Gradmesser für das Nationalduo, die Qualifikantinnen Ishii/Murakami aus Japan stehen überraschend in der Runde der letzten 16 Teams, die Favoritenrolle ist ganz klar auf Seiten der Deutschen.

Einen härteren Brocken haben da Chantal Laboureur und Julia Sude vor der Brust. Sie treffen auf Taliqua Clancy und Mariafe Artacho aus Australien, die mit der Empfehlung von Espinho-Gold und zwei Siegen im direkten Duell mit Laboureur/Sude nach Gstaad gereist sind. Für die Titelverteidigerinnen verlief der Start alles andere als optimal: Nach einer Niederlage im ersten Spiel standen sie schon früh im Turnier mit dem Rücken zur Wand. „Schön ist natürlich was anderes, wir hatten glaube ich schon lange nicht mehr das erste Spiel verloren. Aber man sucht sich ja immer neue Challenges“, so Laboureur.  

Die Zeiten der Achtelfinalpartien stehen noch nicht fest. Hier könnt ihr euch aber einen Überblick holen, wenn es soweit ist.

→ zum Livestream*

→ zur Turnierseite

* kostenpflichtig

+++ U19-WM, 10:14 Uhr: Ein Team schon im Viertelfinale +++

Lukas Pfretzschner bei einer Abwehraktion (Foto: FIVB)

Bei der Weltmeisterschaft den unter 19-Jährigen haben es die deutschen Teams allesamt in die K.o.-Runde geschafft. Lea Sophie Kunst (16) und Anna-Lena Grüne (16) spielen dort nach einer bisherigen Bilanz von 3:1 Siegen im Achtelfinale gegen Roskic/Vermette aus Kanada. Lukas Pfretzschner (18) und Filip John (16) – Bruder von Studenten-WM-Final-Teilnehmer Dan – haben sogar schon 4:0 Siege auf ihrem Konto und stehen im Viertelfinale. Dort treffen sie am Samstag auf Poznanski/Miszczuk aus Polen.

Rudy Schneider (17) und Simon Pfretzschner (16) sind deutlich jünger als viele ihrer Konkurrenten und haben trotzdem eine starke Vorrunde mit drei Siegen hingelegt. Die Leistungen haben sie allerdings nicht mit in die K.o.-Runde nehmen können: Sie verloren im Achtelfinale gegen SShekunov/Veretiuk aus Russland deutlich mit 0:2 (14:21, 14:21) und belegen damit Rang neun.

→ alle Infos zur U19-WM


Donnerstag, 12.07.

+++ Studenten-WM, 19:31 Uhr: Deutsches Finale am Freitag +++

Dan John greift an, sein Partner Eric Stadie sichert ihn ab (Foto: Andre Goerschel)

Mit einem Team um die Medaillen mitspielen – das war das erklärte Ziel der deutschen Delegation bei der Studenten-Weltmeisterschaft in München. Jetzt bekommt das Turnier auf dem Gelände des historischen Olympiaparks sogar ein deutsches Herren-Finale. Und damit sicher Gold und Silber für Deutschland.

Die Poniewaz-Zwillinge Bennet und David und das Interimsduo aus Dan John und Eric Stadie gewannen seit Montag Spiel um Spiel und stehen sich nun morgen im Endspiel gegenüber. Poniewaz/Poniewaz sind bislang sogar ohne Niederlage durch das Turnier gestürmt. Im Viertelfinale stoppten sie die hoch gehandelten Franzosen Barthelemy/Di Giantommaso. Für Bennet Poniewaz war klar, dass das ein entscheidender Sieg im Turnierverlauf werden würde: „Wir haben uns über die Woche eine gute Ausgangslage erarbeitet und wollen den Deckel jetzt drauf machen.“

Den Deckel drauf: Das wäre der Titelgewinn, für den sich allerdings John und Stadie genauso viel interessieren. Und die bewiesen Nerven, als sie sich sowohl im Viertelfinale als auch im Halbfinale jeweils im Tiebreak durchsetzten. Es könnte also durchaus ein spannendes Endspiel werden am Freitag, das zudem um 16 Uhr im kommentierten Livestream übertragen wird.

+++ Gstaad Major, 13:54 Uhr: Bieneck/Schneider stürmen ins Achtelfinale +++

Facebook-Post von Bieneck/Schneider nach dem Achtelfinaleinzug in Gstaad (Foto: facebook.com/Bieneck/Schneider)

Victoria Bieneck und Isabel Schneider stehen im Achtelfinale der Major Series in Gstaad. Das Nationalduo gewann auch sein zweites Gruppenspiel (2:1 gegen Carol/Maria Antonelli aus Brasilien) und überspringt damit als Gruppenerster die erste K.o.-Runde. Dort stehen Kim Behrens und Sandra Ittlinger, die zwar ihre Partie gegen Kanada verloren, aber dennoch in der K.o.-Runde stehen.

Chantal Laboureur und Julia Sude haben das vorzeitige Aus durch einen Erfolg gegen Kolosinska/Kociolek aus Polen abgewendet und spielen ebenfalls weiter in Gstaad. Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms hingegen können sich schon auf ihr erstes EM-Spiel am kommenden Montag vorbereiten: Das Nationalduo reist mit zwei Niederlagen aus Gstaad ab und trifft am 16. Juli in Den Haag auf die Letten Samoilovs/Smedins.

→ alle Infos und Ergebnisse gibt es auf unserer Turnierseite

+++ 8:10 Uhr: So geht es am Donnerstag weiter +++

Mit der Drucksituation des "gewinnen-müssen" (wenn sie denn im Turnier verbleiben wollen) müssen heute drei deutsche Teams bei der Major Series in Gstaad zurechtkommen. Für Bergmann/Harms, Laboureur/Sude und Borger/Kozuch könnte am heutigen Donnerstag das zweite Gruppenspiel schon das letzte in den Bergen sein - die Duos brauchen einen Erfolg, um es aus der Gruppenphase in die lukrativere K.o.-Runde zu schaffen.

Für Bieneck/Schneider und Behrens/Ittlinger hingegen gibt es die Aussicht, mit Sieg Nummer zwei bereits vorzeitig ins Achtelfinale einzuziehen. Das sichere Polster der K.o.-Runden-Teilnahme haben sich bereits gestern erspielt.

Behrens/Ittlinger haben zwar einen auf dem Papier starken Gegner mit den Weltranglistenersten aus Kanada. Die jedoch durchlaufen gerade eine kleine Erfolgsdurstrecke, belegten sie doch auf ihren letzten drei Turnieren nur Rang neun. Vielleicht ist das die Chance für die Deutschen, im ersten direkten Duell beider Teams gleich erfolgreich zu sein.

Das sind die Ansetzungen der deutschen Teams am Donnerstag:

9:00 Uhr: Bergmann/Harms vs. Nicolai/Lupo ITA

11:00 Uhr: Behrens/Ittlinger vs. Pavan/Humana-Paredes CAN

12:00 Uhr: Bieneck/Schneider vs. Carol/Maria Antonelli BRA

13:00 Uhr: Laboureur/Sude vs. Kolosinska/Kociolek POL

14:00 Uhr: Borger/Kozuch vs. Strbova/Dubovcova (SVK)


Mittwoch, 11.07.

+++ Gstaad Major, 17:57 Uhr: Deutschland – USA 0:3, Deutschland – Niederlande 2:0 +++

Startet mit einer Niederlage ins Turnier: Chantal Laboureur (Foto: FIVB)

Auch das dritte Duell gegen die USA ging verloren: Chantal Laboureur und Julia Sude haben einen Fehlstart hingelegt. Gegen Kelley Larsen und Emily Stockman, die sich noch in der Country Quota qualifiziert hatten, haben sie mit 0:2 (19:21, 19:21) verloren und müssen morgen gewinnen, um im Turnier zu bleiben.

Victoria Bieneck und Isabel Schneider haben es dagegen besser gemacht und ihr erstes Spiel gegen das niederländische Duo Meppelink/Keizer souverän gewonnen (2:0; 21:15, 21:15). Gegen die Brasilianerinnen Maria Antonelli/Carolina Salgado können sie schon den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen.

+++ Gstaad Major, 15:34 Uhr: Deutschland - USA 0:2 +++

Hart umkämpftes Duell am Netz: Kozuch gegen Walsh-Jennings (Foto: Beach Major Series/Mihai Stetcu)

Phillip Arne Bergmann und Yannick Harms haben gegen das US-amerikanische Top-Duo Dalhausser/Lucena erwartungsgemäß Lehrgeld bezahlen müssen: Sie unterlagen deutlich mit 0:2 (13:21, 15:21). „Es war großartig, dass wir die Qualifikation für das Hauptfeld geschafft haben. Jetzt hatten wir mit Dalhausser/Lucena einen starken Gegner, aber wir haben viele Erfahrungen gesammelt“, resümierte Harms im Anschluss gegenüber der Beach Major Series. Will das Nationalduo weiterhin in Gstaad aufschlagen, müssen sie die amtierenden Europameister aus dem Wettbewerb werfen. Bergmann/Harms treffen nun nämlich auf Nicolai/Lupo.

Auch das zweite deutsch-amerikanische Duell ging an die USA – wenn auch deutlich knapper: Karla Borger und Margareta Kozuch haben trotz insgesamt neun Assen nach 45 Minuten mit 0:2 (22:24, 19:21) gegen Walsh-Jennings/Branagh verloren. Dabei wehrten sie im ersten Durchgang noch vier Satzbälle ab, zum Satzgewinn hat es aber nicht mehr gereicht.

Für Borger/Kozuch geht es damit im zweiten Gruppenspiel ebenfalls bereits gegen das Ausscheiden. Ihre Gegnerinnen sind aber alte Bekannte: Sie treffen auf die Slowakinnen Strbova/Dubovcova, die zuletzt zweimal auf der deutschen Tour aufgetreten waren. Dort hatte das Nationalduo zweimal die Oberhand behalten.

Verhältnismäßig entspannt können dagegen Kim Behrens und Sandra Ittlinger in ihr zweites Spiel in der Gruppenphase gehen: Nach dem 2:0-Sieg gegen die Niederländerinnen Stubbe/van Iersel stehen sie bereits sicher in der K.o.-Runde. Gegen die Weltranglisten-Ersten Sarah Pavan und Melissa Humana-Parades geht es nun darum, wer vorzeitig ins Achtelfinale einzieht.

+++ Gstaad Major, 09:35 Uhr: So spielen die deutschen Teams +++

Jubeln Chantal Laboureur und Julia Sude in diesem Jahr erneut? Heute steigen auch sie in das Turnier ein (Foto: FIVB)

Dreimal USA, zweimal Niederlande: Die Duelle des ersten Gruppenspiels der Duos aus Deutschland stehen jetzt fest. Nach ihrem überraschenden Erfolg in der Qualifikation geht es für Phillip Arne Bergmann und Yannick Harms auch im Hauptfeld direkt gegen ein Top-Team weiter. Sie treffen auf die Sieger der vergangenen Ausgabe des Events in Gstaad, Phil Dalhausser und Nick Lucena. 

Die Titelverteidigerinnen bei den Damen kommen aus Deutschland: Nach einer Autopanne auf dem Hinweg sind auch Chantal Laboureur und Julia Sude in der Schweiz angekommen und greifen heute ins Geschehen ein. Für Karla Borger und Margareta Kozuch kommt es zu einem Aufeinandertreffen der besonderen Art: Das Nationalduo spielt gegen Kerri Walsh-Jennings, die bereits zum 14. Mal in Gstaad an den Start geht. Walsh-Jennings und ihre Partnerin können nur dank einer Wildcard in der Schweiz auftreten, in Warschau waren sie zuletzt aber bis ins Viertelfinale vorgedrungen. 

Das sind die Partien im Überblick:

12:00 Uhr: Bergmann/Harms vs. Dalhausser/Lucena (USA)

14:00 Uhr: Borger/Kozuch vs. Walsh-Jennings/Branagh (USA)

15:00 Uhr: Behrens/Ittlinger vs. Stubbe/Van Iersel (NED)

16:00 Uhr: Bieneck/Schneider vs. Meppelink/Keizer (NED)

17:00 Uhr: Laboureur/Sude vs. Larsen/Stockman (USA)

*Seit dieser Saison ist der Livestream nicht mehr kostenfrei: Für das Turnier muss ein Upgrade auch eines bereits registrierten Accounts für 4,99 Euro durchgeführt werden, um alle Spiele live sehen zu können. Tipp: Spiele älterer Turniere und Specials bekommt ihr aber kostenlos.

Dienstag, 10.07.2018

+++ Gstaad Major, 17:53 Uhr: Zwei Duos setzen sich in der Qualifikation durch +++

Foto: www.instagram.com/BehrensIttlinger

Sandra Ittlinger und Kim Behrens können auf ein weiteres gutes Ergebnis hoffen: Nach dem fünften Platz vergangene Woche in Portugal haben sie in der Schweiz heute dafür die Grundlage gelegt. Weil sie in der ersten Runde als topgesetztes Duo in der Qualifikation ein Freilos hatten, reichte ihnen ein 2:0-Sieg gegen das russische Team Dabizha/Abalakina, um den Einzug in das Hauptfeld perfekt zu machen.

Für Behrens/Ittlinger ist das Turnier in den Bergen eine Premiere: „Wir haben uns gut vorbereitet und dann auf dem Platz unsere Leistung gebracht. In Gstaad sind wir tatsächlich das erste Mal und wir freuen uns, Teil von so einem tollen Event zu sein. Nervöser waren wir deshalb aber nicht, wir haben jetzt schon ein paar Qualis hinter uns und können uns immer mehr auf die wichtigen Dinge konzentrieren“, berichtet Ittlinger im Anschluss an dem Sieg aus Gstaad. 

Dort ebenfalls in das Hauptfeld eingezogen sind Phillip Arne Bergmann und Yannick Harms. Gegen die Sieger von Kish Island, Mariusz Prudel und Grzegorz Fijalek, kämpften sie sich nach verlorenem ersten Satz und einem abgewehrten Matchball noch zurück in das Spiel und siegten am Ende mit 2:1 (15:21, 22:20, 15:9). Nach dem Erfolg gegen die an Position eins gesetzten Polen geht es für das Duo ab morgen in der Gruppenphase weiter, die im modifizierten Modus gespielt wird.

Nach nur 30 Minuten mussten sich dagegen Armin Dollinger und Simon Kulzer schon wieder verabschieden. Das Duo aus München verlor seine erste Partie gegen die Chilenen Grimalt/Grimalt deutlich mit 0:2 (18:21, 6:21). Nach ausgeglichenem ersten Satz erholten sich die Deutschen nicht mehr von einem 0-10-Start in den zweiten Durchgang, dabei hatten Dollinger/Kulzer vor allem im Angriff Probleme. Im zweiten Satz konnten sie nur noch fünf Bälle im Feld unterbringen, dazu kamen acht Eigenfehler.

+++ Gstaad Major, 8:19 Uhr: Drei deutsche Duos spielen um den Hauptfeld-Einzug +++

Mit drei deutschen Teams geht es in die Qualifikation der Major Series in Gstaad am Dienstag. Kim Behrens/Sandra Ittlinger, Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms und Armin Dollinger/Simon Kulzer sind für Deutschland am Start. Das Damenduo hat dabei eine gute Ausgangsposition: Behrens und Ittlinger reicht ein Sieg für den Hauptfeld-Einzug. Die Herrenduos hingegen würden im Falle eines ersten Sieges am Nachmittag erst ins Entscheidungsspiel gehen.

Das sind die Ansetzungen für die deutschen Teams am Dienstag:

11:00 Uhr: Dollinger/Kulzer vs. Grimalt/Grimalt CHI

12:00 Uhr: Bergmann/Harms vs. Kujawiak/Rudol POL

15:00 Uhr: Behrens/Ittlinger vs. Radarong/Udomchavee THA oder Dabizha/Abalakina RUS

→ Alle Spiele in der Übersicht

→ Turnierseite mit allen Infos


Montag, 09.07.2018

+++ 18:55 Uhr: Wochenausblick: Am Beach und in den Bergen +++

(Foto: FIVB)

Für das letzte Turnier vor den Europameisterschaften zieht es die internationalen Top-Teams zum Gstaad Major in die Berge, für die Techniker Beach Tour geht es erstmals an den Strand. Und dann spielen die Beacher um gleich zwei Weltmeisterschaften.

→ Der Wochenausblick.

Auch interessant


Das Wochenende als Höhepunkt

Drei Jahre nach den Weltmeisterschaften von 2015 findet erneut ein Beach-Volleyball-Großereignis in den Niederlanden statt. Erneute setzte man auf das Modell „Eine EM – vier Städte“. Bisher haben die Veranstalter allerdings mit Startschwierigkeiten...

+++ Newsblog: Die Vorrunde der Beach-Volleyball-EM +++

Deutschland ist mit Abstand die erfolgreichste Beach-Volleyball Nation in Europa und hat seit der ersten Ausgabe der Europameisterschaft 22 Medaillen bei den Frauen und 12 Medaillen bei den Männern eingesammelt – in der Vorrunde wird auch 2018 der...

Die Anpassungszeit überwunden

Karla Borger und Margareta Kozuch kommen immer mehr in Fahrt. Das liegt auch daran, dass Kozuch mit dem neuen Untergrund immer besser zurechtkommt.

    beach-volleyball.de Partner

    • Mikasa
    • Schauinsland Reisen
    • Techniker Beach Tour
    • Die Techniker
    • sportwetten.de