Kultur

Lanzarote trägt das UNESCO-Welterbe-Siegel als Biosphärenreservat – und das spürst du auf Schritt und Tritt. César Manrique, der berühmteste Sohn der Insel, hat hier eine Symbiose aus Natur und Architektur geschaffen, die weltweit ihresgleichen sucht. Im Jameos del Agua, einer spektakulären Lavahöhle im Norden, tanzt das Licht auf einem unterirdischen See, in dem winzige blinde Albinokrebse leben – eine endemische Art, die sonst nur in 2.000 Meter Meerestiefe vorkommt. Das Konzert in dieser natürlichen Akustikwunder-Höhle solltest du nicht verpassen, wenn du die Chance hast.

Die Fundación César Manrique in Tahíche zeigt, wie der Künstler selbst in fünf Vulkanblasen lebte – seine Villa ist ein begehbares Gesamtkunstwerk. Noch beeindruckender: der Mirador del Río ganz im Norden, ein in den Felsen geschlagenes Aussichtsrestaurant mit einem Panoramablick auf La Graciosa, der dir den Atem rauben wird.
 

Für Kulturhungrige lohnt sich auch der Besuch des MIAC (Museo Internacional de Arte Contemporáneo) im Castillo de San José bei Arrecife – zeitgenössische Kunst in einer restaurierten Festung aus dem 18. Jahrhundert. Wer es authentischer mag: Der Mercado de Teguise jeden Sonntagvormittag ist das pulsierende Herz der Insel. Zwischen Kunsthandwerk, Live-Musik und dem Duft von frisch gebackenem Brot und gegrilltem Ziegenkäse findest du hier die Seele Lanzarotes.
Im Süden der Insel findest du an jedem Samstag von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr am Hafen der Marina Rubicon einen kleinen Markt.

Eingebettet und umgeben von mehr als 1000 Palmen liegt das kleine malerische Tal mit dem Ort Haría inmitten des Famara-Gebirges. Die Palmen bilden einen tollen Kontrast zu der sonst kargen Landschaft aus schwarzem Lavagestein. Nirgendwo sonst auf der Insel gibt es so viele Palmen an einem Ort wie dort! Das hat das Tal dem Mikroklima zu verdanken, welches dort aufgrund der umliegenden Berge herrscht.
Bereits bei der Anfahrt in das Tal über die Serpentinenstraße hinab ist Haría ein echter Hingucker. Da wundert es kaum, dass der berühmte César Manrique von Arrecife dorthin zog. Unser Tipp: Jeden Samstag von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr findet hier ein Kunsthandwerkermarkt statt, bei dem die Einwohner des Ortes und der umliegenden Orte ihre Waren verkaufen.

Kulinarisch erwartet dich eine Offenbarung: Die Insel ist berühmtes Weinanbaugebiet. In La Geria wachsen die Reben in handgegrabenen Trichtern im Vulkanasche-Boden, geschützt von halbrunden Steinmauern gegen den Wind. Der Malvasía-Wein, der hier gedeiht, hat eine mineralische Note, die du so nirgendwo sonst schmeckst. In den Bodegas wie El Grifo (älteste Kellerei der Kanaren, seit 1775) oder Stratvs kannst du direkt im Weinmuseum verkosten.

Sport

Von Playa Blanca aus hast du direkten Zugang zu einigen der besten Sportreviere der Kanaren. Der konstante Nordostpassat macht Lanzarote zum Mekka für Windsurfer und Kitesurfer – besonders Famara Beach an der Nordwestküste ist legendär. Die fast sechs Kilometer lange Steilküste mit dem goldenen Sandstrand davor bietet perfekte Wellen und Wind, während du beim Surfen auf die dramatische Risco de Famara-Felswand blickst.

Für Läufer und Wanderer ist die Insel ein Traum. Die Wanderung durch den Timanfaya-Nationalpark (geführte Touren sind Pflicht im Schutzgebiet) führt dich durch Mondlandschaften aus erstarrter Lava. Noch besser: Die Route vom Dorf Femés nach Playa Quemada – ein 10 Kilometer langer Trail entlang der Südküste mit spektakulären Klippen und versteckten Buchten, den Wind im Rücken und die Weite des Atlantiks vor dir.

Radfahrer lieben die Ruta de los Volcanes, die 30 Kilometer lange Strecke von Yaiza durch La Geria bis Tinajo – moderate Steigungen durch die Weinberge mit dem ständigen Anblick der Vulkankegel. Oder die anspruchsvolle Auffahrt zum Mirador del Río, 11 Prozent Steigung über 4 Kilometer, aber die Aussicht belohnt jede Kurbelumdrehung.

Im Oktober findet der Ironman Lanzarote statt – einer der härtesten Triathlon-Wettkämpfe weltweit wegen der Hitze und des Winds. Aber auch wenn du nicht teilnimmst: Die Stimmung auf der Insel während dieser Tage ist elektrisierend. Kleinere Beach-Volleyball-Turniere gibt es regelmäßig am Playa de las Cucharas in Costa Teguise, wo sich die Beach-Sport-Community trifft.

Erholung

Nach dem Sport brauchst du Regeneration – und Lanzarote liefert. Direkt in Playa Blanca findest du das Spa at Princesa Yaiza, das geothermisches Meerwasser nutzt. Aber die wahre Entspannung findest du an den natürlichen Hotspots der Insel.

Der Playa de Papagayo ist ein Muss – eigentlich eine Kette von sieben geschützten Buchten südöstlich von Playa Blanca (zu Fuß oder mit dem Bike über die Schotterpiste erreichbar). Goldener Sand, kristallklares Wasser in allen Türkistönen, umrahmt von rötlichen Felswänden. Hier badest du in einer Postkarte.

Weniger bekannt, aber zauberhaft: Playa del Pozo bei El Golfo – ein kleiner schwarzer Sandstrand mit spektakulären Felsformationen und dem benachbarten grünen Kratersee Charco de los Clicos. Das Kontrastspiel der Farben – Smaragdgrün, Obsidianschwarz, Azurblau – ist meditativ.

Der Playa Blanca Beach selbst ist übrigens perfekt für entspannte Schwimmrunden am Morgen, bevor die Sonne richtig brennt – flaches, ruhiges Wasser dank der geschützten Buchtlage.

 

Drei Geheimtipps, die nicht jeder kennt

1. Die Los Hervideros-Trail-Connection: Die meisten Touristen schauen sich nur die berühmten Lavaklippen von Los Hervideros an, wo das Meer in die Felsgrotten donnert. Du läufst aber weiter Richtung Süden auf dem schmalen Pfad entlang der Küste bis zur versteckten Bucht Playa del Paso – dort hast du einen kleinen schwarzen Sandstrand für dich allein, umgeben von bizarren Lavaformationen. Bring Badesachen mit, das Wasser ist hier überraschend ruhig.

2. Sunrise-Paddle von Playa Blanca nach Papagayo: Leih dir ein Stand-Up-Paddle-Board aus und paddle im Morgengrauen entlang der Küste zu den Papagayo-Stränden. Das Wasser ist spiegelglatt, du siehst oft Rochen unter dir gleiten, und du hast die Buchten für dich, bevor die ersten Besucher eintreffen. Das morgendliche Licht auf den roten Felsen ist magisch.

3. Volcano-Bike-Workout bei La Geria: Statt nur durch die Weinberge zu radeln, nimm die kleine Asphaltstraße hinter dem Weingut Bodega La Geria, die in Serpentinen auf den Montaña Guardilama führt. Oben angekommen hast du einen 360-Grad-Blick über die gesamte Insel – vom Timanfaya-Massiv bis zur Küste. Fast niemand fährt hier hoch, obwohl es nur 3 Kilometer sind. Perfekt für ein kurzes Intervall-Training mit epischer Belohnung.

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Auf zur Trauminsel

Natürlich kannst du deinen Urlaub auf Lanzarote entspannt am schwarzen oder weißen Strand verbringen. Für sportlich Aktive bietet die Insel jedoch ein besonders vielfältiges Programm. Von Playa Blanca aus hast du den perfekten Ausgangspunkt, um morgens die Trails zu erobern, dich mittags in türkisfarbenen Buchten abzukühlen, nachmittags eine Runde zu beachen und abends bei einem Glas Ron Miel (kanarischer Honigrum) den Sonnenuntergang über Fuerteventura zu genießen. Pack deine Wanderschuhe, die Badehose und deine Neugier ein und lass dich von der Vielfalt dieser Insel mitreißen.

Hier könntest du deinen Traumurlaub verbringen

Hotel Timanfaya Playa

Playa Blanca

Halbpension im Doppelzimmer
ab 1153,-€ p.P.

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