Die ehemalige Hafenstadt Puerto de la Cruz im Norden ist der ideale Ausgangspunkt für alle, die die das authentische Flair der Insel erleben wollen. In den gemütlichen Gassen der Altstadt riechst du frisch gerösteten kanarischen Kaffee, während Einheimische in den zahlreichen Tapas-Bars bei Papas arrugadas und selbstgemachtem Mojo entspannt plaudern. Puerto de la Cruz war einst der wichtigste Hafen der Nordküste, wo Bananen und Wein für den Export verladen wurden. Das Städtchen hat sich seine ursprüngliche Atmosphäre bewahrt, das spürst du an jeder Ecke.


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Kultur

Teneriffa bietet dir bis zu sieben Mikroklimazonen. Grund dafür sind die hohen Berge, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Sie sind quasi die Wettermacher der Insel und sorgen dafür, dass du auf nur 2000 Quadratkilometern die Auswahl zwischen schneebedecktem Teide-Gipfel, subtropischen Nebelwäldern und kargen Wüstenlandschaften hast.

Puerto de la Cruz selbst ist ein lebendiges Museum. Im Stadtteil La Ranilla erwarten dich monumentale Wandgemälde internationaler Künstler. Das Puerto Street Art Museum gilt als eines der bedeutendsten seiner Art weltweit. Du schlenderst hier durch schmale Straßen, vorbei an kunstvollen Graffiti, die sich über ganze Hauswände ziehen.

Nur 15 Minuten entfernt liegt La Orotava, eine der schönsten Altstädte der Kanaren. Hier kannst du in der Casa de los Balcones die traditionelle kanarische Baukunst mit ihren handgeschnitzten Holzbalkonen bewundern. Das Archäologische Museum in Puerto selbst nimmt dich mit auf eine Zeitreise zu den Guanchen, den Ureinwohnern Teneriffas.

Wer zur richtigen Zeit kommt, erlebt Teneriffa von seiner lebhaftesten Seite. Das Mueca-Festival (meist im Mai) verwandelt Puerto de la Cruz in eine Open-Air-Bühne für internationale Straßenkünstler. Das PHE-Festival im September bringt elektronische Beats in den Norden, während das Periplo-Festival (meist ab Oktober) Literatur, Kultur und gesellschaftliche Diskussionen vereint. Außerdem gibt es regelmäßige Konzerte in der Sala Timanfaya und klassische Aufführungen im nahen Auditorio de Tenerife in Santa Cruz.

Sport

Wandern und Teneriffa? Das gehört irgendwie zusammen. Denn Teneriffa verfügt über eines der besten Wandernetze auf den Kanaren.

Der Küstenwanderweg zum Mirador de San Pedro ist perfekt für den Einstieg: Zwei Stunden entlang der Steilküste, durch die Rambla de Castro mit ihrer üppigen Vegetation, vorbei an den Ruinen eines alten Aufzugssystems. Das Meeresrauschen begleitet dich die ganze Zeit.
Für alle, die es wilder mögen, ist die Wanderung zum Playa Bollullo genau das richtige. Sie führt dich durch Bananenplantagen hinunter zu einem der schönsten Naturstrände der Insel. 400 Meter schwarzer Vulkansand, eingerahmt von grün bewachsenen Felsen.

Die Königstour zum Teide: 45 Kilometer von Puerto entfernt wartet Spaniens höchster Berg auf dich. Mit 3.715 Metern ist der Pico del Teide ein beeindruckender Anblick. Die Mondlandschaft des Nationalparks wirkt surreal: Lavafelder in Schwarz, Rot und Ocker, bizarre Felsformationen wie die Roques de García, der berühmte Roque Cinchado, der wie ein steinerner Finger in den Himmel ragt.

Der Parque Taoro in Puerto de la Cruz ist für einen Day-off ein eher lockeres Sportprogramm. Die Laufwege schlängeln sich durch eine grüne Oase mit historischem Flair. Einst standen hier die Gärten des legendären Hotel Taoro. Die rund 230 Stufen laufen sich leicht, denn ein Großteil des Aufstiegs ist im Schatten. Und mit jeder Treppe wird der Blick über Puerto de la Cruz noch etwas schöner und weiter. Oben angekommen kannst du dich auf der Terraza Taoro mit einer großartigen Aussicht und auch einem guten Mittagstisch zum inseltypischen „Barraquito“ belohnen – gezuckerte Milch trifft auf Espresso und Likör 43 (achtung, es wird süß!).

Hier könntest du deinen Traumurlaub verbringen

Hotel Atlantic El Top

Puerto de la Cruz

Halbpension im Doppelzimmer
ab 757,-€ p.P.

Erholung

Abkühlung gefällig? Nach intensiven Beach-Tagen ist der Lago Martiánez dein Place-to-be.Die künstliche Meerwasserlagunewurde vom kanarischen Künstler César Manrique entworfen und ist Kunstwerk und Schwimmbad in einem. Du planscht im Atlantikwasser über sieben miteinander verbundenen Pools, umgeben von Palmen und Vulkanstein-Skulpturen. Hier kannst du entspannt Bahnen ziehen oder dich einfach einen ganzen Tag treiben lassen.

Vergiss den klassischen Karibik-Sandstrand, Teneriffas Nordküste hat einen ganz eigenen Reiz. Der Playa Bollullo ist schon erwähnt: wild, ursprünglich, mit schwarzem Sand und grüner Kulisse. Nur zu Fuß erreichbar, dadurch aber nie überlaufen.

Die Playa Jardín in Puerto de la Cruz ist die leicht zugängliche und familienfreundliche Alternative. Auch hier hatte César Manrique seine Hände im Spiel. Entstanden ist ein entspannter Hausstrand neben schön angelegten Gärten. Den typischen schwarzen Sand findest du auch hier.

Wenn du Wert auf helle und feine Sandstrände legst, dann miete dir am besten ein Auto und fahre in den Süden oder zum beliebten Playa de las Teresitas. Dieser künstlich angelegte Familienstrand bietet neben einer karibischen Kulisse auch ausreichend Parkplätze, Duschen und Bushaltestellen. Er liegt ca. 7 Kilometer nördlich von Santa Cruz.

Drei Geheimtipps, die nicht jeder kennt

1. Die Cueva del Viento

Nur 30 Minuten von Puerto entfernt liegt Europas größtes Lavaröhren-Labyrinth in Icod de los Vinos. Vor 27.000 Jahren entstanden, als ein riesiger Lavastrom außen schneller abkühlte als innen. Die geführte Tour durch das unterirdische System ist wie eine Reise zum Mittelpunkt der Erde – faszinierende Formationen, absolute Stille, Gänsehaut-Atmosphäre.

2. Mercado Municipal

Hier bekommst du alles, was die Insel hergibt: knallrote Tomaten aus El Sauzal, frischen Fisch vom Morgen, die berühmten Papas bonitas (kanarische Urkartoffeln) und hausgemachten Ziegenkäse.

Was du unbedingt probieren musst:

  • Papas arrugadas con mojo: Diese runzeligen Salzkartoffeln mit grüner (Mojo verde, korianderlastig) und roter Sauce (Mojo rojo, paprikascharf) sind nicht einfach nur eine Beilage. Du wirst vielleicht keinen anderen Ort finden, an dem Kartoffeln so gut schmecken, wie hier.
  • Gofio: Das geröstete Getreidemehl der Guanchen wird heute noch in traditionellen Mühlen hergestellt und zu allem gereicht.
  • Sancocho: Gesalzener Fisch mit Süßkartoffeln, ein echter Klassiker auf Volksfesten.
  • Ropa vieja: Der Name bedeutet „alte Kleider", tatsächlich ist dieser kreative Eintopf mit zartem, gerupftem Rindfleisch eine Köstlichkeit und auf vielen Menükarten zu finden.
  • Queso asado: Gegrillter Ziegenkäse mit Mojo und manchmal Palmhonig.

3. Guachinches im Hinterland

Die echten kulinarischen Geheimtipps sind die Guachinches – kleine, familiengeführte Lokale, meist in Garagen oder umgebauten Schuppen, wo Winzer ihren eigenen Wein und hausgemachte kanarische Küche servieren. Kein Schickimicki, dafür ehrlich, herzhaft und unfassbar günstig. Frag Einheimische nach den aktuell geöffneten Guachinches, die wechseln saisonal. Und sei früh da oder reserviere einen Tisch, denn hier bleibt in der Regel kein Platz leer.

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