Deutsche Teams im Turnier

Chantal Laboureur und Cinja Tillmann kann man durchaus als Überraschungsteam des Turniers bezeichnen. Die Fähigkeiten, mit denen sich das Interimsduo den vierten Platz erspielt hat, sind allerdings nicht ganz so überraschend. Laboureur und Tillmann legten in all ihren Aktionen eine beeindruckende Präzision an den Tag, der unbeugsame Kampfgeist machte ihr Spiel für die Gegner so zäh und für die Zuschauenden so spektakulär.

Auch wenn Sarah Pavan mit ihren 1,96 Meter gleich zweimal die Endstation war, bleibt abzuwarten, welche Lösungen sich die Allroundtalente Laboureur und Tillmann gegen die körperlich überlegenen Konkurrentinnen beim kommenden Cancun-Event einfallen lassen.

Mit dem Gruppenerfolg und dem knappen Sieg über Kim Behrens und Ittlinger, die vorher die auf Platz drei im Olympia-Ranking stehenden Brasilianerinnen aus dem Weg geräumt hatten, war die Pflichtaufgabe “Top10” erfüllt. Die wiederum knappe Niederlage gegen Bansley/Wilkerson zeigt, dass Kozuch und der mexikanische Wind - bisher - noch keine guten Freunde sind. Das Team resümiert auf seinem Instagram-Kanal: "Wir haben unheimlich viel aus dem Training der letzten Monate umgesetzt".

Karla Borger und Julia Sude scheiterten in Mexiko nur an Kanadierinnen. Nach der Niederlage gegen Bansely/Wilkerson wurde es in der Gruppe nur der dritte Platz, in der ersten K.o.-Runde hat das Duo dann aber gegen die US-Amerikanerinnen Brooke Sweat und Kerri Walsh Jennings gezeigt, dass es auf Weltklasse-Niveau spielen kann. Das Weltmeisterteam Pavan/Humana-Paredes war dann ein Spitzenteam zu viel innerhalb weniger Stunden. Am Ende ist es ein weiteres Top10-Ergebnis zum Saisonauftakt.

Trotz oder gerade wegen der langen Verletzungspause: Lars Flüggen kann nicht anders, als kurz vor Olympia den Turbo anzuwerfen. Das Top10-Ergebnis war notwendig, um den Traum von Tokio am Leben zu erhalten. Die Leistungen im Spiel gegen Kantor/Losiak und Evandro/Bruno geben Anlass zur Hoffnung, dass die Hamburger bei den kommenden Events in Cancun einen großen Schritt Richtung Olympische Spiele machen können.

Die Qualifikation meisterten Kim Behrens und Sandra Ittlinger souverän, mit dem 2:0-Erfolg über Ana Patricia/Rebecca setzte das Duo ein absolutes Ausrufezeichen. Die Niederlage gegen die Griechinnen hingegen zeigt, dass sie erst dabei sind, sich wieder zusammen zu finden. Behrens und Ittlinger haben jetzt eine Woche Zeit, nachzujustieren und greifen beim dritten Turnier in Cancun wieder an.

“Ich hab Bock, zu zocken” war das Motto des Turniers von Yannick Harms. Der Blick auf die Olympia-Qualifikation lohnt sich bei diesem Interimsduo nicht, beim zweiten Turnier in Cancun können sie hoffentlich mehr als zwei Spiele zocken.

Beach Volleyball ist ein Sport im Freien.

Tabelle

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Platzierungen

Männer

Platzierungen

Frauen

Fotos

Preisgeld

  • Preisgeld pro Geschlecht: 150.000 $
  • Preisgeld für Platz 1: 20.000 $

Modus

  • Gruppenphase: 32 Teams in 4er-Gruppen + K.o.-System (?)
  • Qualifikation: ja (max. 32 Teams im K.o.-System)

Punkte

  • Weltranglistenpunkte: 400 für Platz 1 je Athlet*in

Turnierkategorien

Die Turniere der Weltserie unterteilen sich 1- bis 5-Sterne Kategorien. Was das für die Anzahl der Teams und für das Preisgeld bedeutet, erfährst du hier.

Spielsystem International

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