+++ Newsblog: Die Frauenteams sind zurück in Düsseldorf +++

Artikel und Hintergründe zum Top-Teams-Turnier und der DM-Qualifikation


von beach-volleyball.de/Annika Schultz, Klaus Wegener

Sonntag, 02.08.

+++ 17:10 Uhr: Hüberli/Schneider harmonieren auch im Finale perfekt +++

Eine gute Kombi: Tanja Hüberli aus der Schweiz und die Hamburgerin Isabel Schneider. (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Treffen sich eine WM-Vierte aus der Schweiz und eine Hamburgerin, 17. der WM 2019, treten in Düsseldorf als Interims-Duo an und räumen im Feld der Top Teams alles ab. Tanja Hüberli und Isabel Schneider hatten auch im Finale keine Probleme sich zu behaupten. Gegen die Tschechinnen Michaela Kubickova und Michala Kvapilova setzten sie sich mühelos in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:10 durch.

Hüberli und Isabel Schneider präsentierten sich an allen drei Tagen in Topform, was nicht unbedingt selbstverständlich ist in Zeiten von Corona, wo es keine Wettkämpfe gibt und in Düsseldorf gegen Top Teams trotzdem viele Qualitäten gefragt sind. Tanja Hüberli hatte zudem eine besondere Geschichte im Gepäck. Ende letzten Jahres erkrankte die 27-Jährige an einer Lungenembolie, davon war jetzt aber nichts mehr zu sehen. Obwohl sie nach der ersten gemeinsamen Trainingseinheit mit Isabel Schneider am Donnerstag Zweifel hegte: „Das war so wild, ich dachte, das wird nichts mit uns.” Für Schneider war es nichts Neues, mit einer anderen Partnerin zu spielen. Ihr Stammpartnerin Victoria Bieneck wird nach einer Bauchmuskelverletzung erst in vierzehn Tagen in Hamburg wieder antreten. Für Hüberli was es jedoch „etwas völlig Neues, mit einer anderen Spielerin zu üben.” Das Experiment ist trotzdem gelungen. 

Die Ergebnisse am Sonntag
Halbfinals Top Teams:

Kubickova/Klapilova vs. Kozuch/Ludwig 2:0 (22:20, 21:16)
Hüberli/I. Schneider vs. Ittlinger/Laboureur 2:0 (21:18, 21:12)

Spiel um ein DM-Ticket:
Müller/Schulz vs. Bieneck/Hoffmann 2:0 (21:11, 21:15)

Finale Top Teams:
Hüberli/Schneider vs. Kubickova/Klapilova 2:0 (21:16, 21:10)


Anzeige

+++ 15:45 Uhr: Müller/Schulz im zweiten Anlauf zum ersten DM-Ticket +++

Da ist das Ticket: Sarah Schulz (links) und Svenja Müller (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Zwei Youngster sicherten sich ein Ticket zu den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. Svenja Müller (19) und Sarah Schulz (20) gewannen das entscheidende Spiel gegen Constanze Bieneck und Julika Hoffmann glatt in zwei Sätzen mit 21:11 und 21:15. Für Schulz ist es die zweite DM-Teilnahme, im letzten Jahr spielte sie mit Julika Hoffmann an der Ostseeküste. Svenja Müller war damals als Zuschauerin vor Ort, jetzt darf sie selbst spielen bei den Titelkämpfen: „Egal, ob dann mit oder ohne Zuschauer, ich freue mich einfach drauf.”

Vor zwei Wochen hatten Müller/Schulz bei der „Road To Timmendorfer Strand” die Vorrunde nicht überstanden. Gestern verloren sie gegen Claaßen/Interwies mit 0:2, heute hat es dann geklappt. Neben der Fahrkarte zu den nationalen Meisterschaften erwarben sie auch die Chance, beim nächsten Turnier der Top Teams in Hamburg starten zu können. Für Sarah Schulz ist es „eine Ehre, da mitspielen zu dürfen und auch wenn wir mal abgeschossen werden, werden wir eine Menge lernen.”

Die Ergebnisse am Sonntag
Halbfinals Top Teams:

Kubickova/Klapilova vs. Kozuch/Ludwig 2:0 (22:20, 21:16)
Hüberli/I. Schneider vs. Ittlinger/Laboureur 2:0 (21:18, 21:12)

Spiel um ein DM-Ticket:
Müller/Schulz vs. Bieneck/Hoffmann 2:0 (21:11, 21:15)

Finale Top Teams:
16:15 Uhr: Kubickova/Klapilova vs. Hüberli/Schneider

+++ 15:05 Uhr: Turnier der Top Teams ein Platz für Gäste aus dem Ausland +++

Wollen sich im Finale noch mehr steigern: Isabel Schneider (links) und Tanja Hüberli (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Wieder wird es in Düsseldorf einen Sieger mit zumindest in Teilen ausländischer Herkunft geben. Waren es vor zwei Wochen die Schweizerinnen Heidrich/Vergé-Dépré, die das Finale gewannen, werden heute entweder ihre Landsfrau Tanja Hüberli an der Seite von Isabel Schneider oder die Tschechinnen Kubickova/Kvapilova den Titel entführen. Hüberli/Schneider haben sich im zweiten Halbfinale gegen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur mit 2:0 (21:18, 21:12) durchgesetzt. Für das Endspiel machte Isabel Schneider eine vielversprechende Andeutung: „Ich war im Halbfinale mit meiner Chancenverwertung nicht zufrieden. Da nehme ich mit für das Endspiel noch was vor.” Das klingt nach einer Steigerung.

 

Halbfinals Top Teams:
Kubickova/Klapilova vs. Kozuch/Ludwig 2:0 (22:20, 21:16)
Hüberli/I. Schneider vs. Ittlinger/Laboureur 2:0 (21:18, 21:12)

Spiel um ein DM-Ticket:
14:55 Uhr: Müller/Schulz vs. Bieneck/Hoffmann

Finale Top Teams:
16:15 Uhr: Kubickova/Klapilova vs. Hüberli/Schneider

 

+++ 14:05 Uhr: Kein guter Tag für Kozuch/Ludwig – Aus im Halbfinale +++

Lang gemacht für den Halbfinalsieg: Michaela Kubickova (Foto: Conny Kurth/DVV)

Zu viele leichte Fehler, zu viele Ungenauigkeiten, wenn die sich einschleichen, reicht auch das Können zweier World-Tour-Final-Siegerinnen nicht zum Sieg. Margareta Kozuch und Laura Ludwig haben ihr Halbfinalspiel gegen die Tschechinnen Michaela Kubickova und Michala Kvapilova in zwei Sätzen verloren mit 20:22 und 16:21. Vor zwei Wochen beim ersten Turnier der Top Teams hatten die Deutschen ihr Pool Match gegen die Nummer 36 der Weltrangliste klar (2:0) gewonnen. Doch von der Leistung waren sie heute weit weg.

Der Endspielgegner für Kublickova/Kvapilova wird im zweiten Halbfinale zwischen Ittlinger/Laboureur und Hüberli/Schneider ermittelt.

Halbfinals Top Teams:
Kubickova/Klapilova vs. Kozuch/Ludwig 2:0 (22:20, 21:16)
14:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Hüberli/I. Schneider

Spiel um ein DM-Ticket:
14:55 Uhr: Müller/Schulz vs. Bieneck/Hoffmann

Finale Top Teams:
16:15 Uhr: Kubickova/Klapilova vs. Sieger Halbfinale 2

+++ 09:55 Uhr: Mit Spaß ran an die sonntäglichen Aufgaben +++

Isabel Schneider und Tanja Hüberli genießen die Zeit in Düsseldorf (Foto: Conny Kurth/DVV)

Isabel Schneider und Tanja Hüberli stehen erst seit zwei Tagen gemeinsam auf dem Court, der Spaß an der Sache ist ihnen anzumerken. Die Hamburgerin Isabel Schneider spielte in den letzten Wochen mit sechs verschiedenen Partnerinnen: Victoria Bieneck, Silke Schrieverhoff, Sandra Ittlinger, Tatjana Zautys, Anna-Lene Grüne und vor 14 Tagen beim ersten Turnier der Top Teams mit Hallen-Nationalspielerin Louisa Lippmann. Nun also mit der Schweizerin Tanja Hüberli, die mit ihrer Stammpartnerin Nina Betschart auf Platz acht der Weltrangliste steht. In Düsseldorf haben sie sich ins Halbfinale des Turniers der Top Teams gespielt, wo sie auf das deutsche National-Duo Sandra Ittlinger/Chantal Laboureur treffen.

Eine der vier Partien, die der Spielplan am Sonntag bietet. Neben den beiden Halbfinals werden das Endspiel (16:15 Uhr) sowie zuvor das Spiel um das dritte an diesem Wochenende zu vergebende DM-Ticket bei der „Road To Timmendorfer Strand” ausgetragen. Dort stehen sich ab 14:55 Uhr Svenja Müller/Sarah Schulz und Constanze Bieneck/Julika Hoffmann gegenüber

Halbfinals Top Teams:
13:10 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Kubickova/Klapilova
14:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Hüberli/I. Schneider

Spiel um ein DM-Ticket:
14:55 Uhr: Müller/Schulz vs. Bieneck/Hoffmann

Finale Top Teams:
16:15 Uhr: Sieger Halbfinale 1 vs. Sieger Halbfinale 2


Samstag, 01.08.

+++ 19:40 Uhr: Weniger Körner und ein kleines Loch – aber trotzdem gewonnen +++

Ab jetzt gilt der Fokus dem Halbfinale: Sandra Ittlinger (Foto: Conny Kurth/DVV)

Da musste auch die Olympiasiegerin mächtig schnaufen: „Bei den Temperaturen ist das kein Wunder”, sagte Laura Ludwig und lobte die Viertelfinal-Kontrahentinnen Christine Aulenbrock und Sandra Ferger: „Die hatten mehr Körner zur Verfügung als wir.” Am Ende reichte es trotzdem zu einem 2:0 für Ludwig und Margareta Kozuch und dem Einzug ins Halbfinale des zweiten Turniers der Top Teams. Dort bekommen es die Gewinnerinnen des World Tour Finals mit den Tschechinnen Kubickova/Kvapilova zu tun, die Kim Behrens und Cinja Tillmann ebenfalls in zwei Sätzen ausschalteten. Kubickova/Kvapilova sind damit schon mal besser als vor zwei Wochen, als sie nach den Pool Matches ausgeschieden waren. Kozuch/Ludwig wurden Zweite, dieses Mal darf es gern etwas mehr sein.

Das gilt auch für Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur, die ihr Viertelfinale gegen Klinke/Ottens gewannen. Mit leichten Mühen am Ende, so Chantal Laboureur: „Da waren ein kleines Loch, ein paar Unaufmerksamkeiten und auch ein paar unglückliche Bälle.” Doch das Loch blieb klein, „und wir haben uns da wieder gut rausgezogen”. Ihre Gegner im Halbfinale sind die Schweizerin Tanja Hüberli und die Hamburgerin Isabel Schneider, die in der Runde de letzten Acht Hüberlis Landsfrauen Böbner/Vergé-Dépré mit 2:0 besiegten.

Die Halbfinals am Sonntag:
13:10 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Kubickova/Klapilova
14:00 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Hüberli/I. Schneider

+++ 16:45 Uhr: DM-Tickets für Grüne/Walkenhorst und Claaßen/Interwies +++

Souveräne Leistung eines Youngsters: Anna-Lena Grüne darf zur DM. (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Viel effektiver hat Kira Walkenhorst ihr Comeback nach dem Rücktritt Anfang 2019 nicht gestalten können. Drei Spiele, drei Siege und damit auf direktem Weg per „Road To Timmendorfer Strand” für die Deutschen Meisterschaften Anfang September qualifiziert. Es ist der achte Auftritt bei den Titelkämpfen, die Kira Walkenhorst schon drei Mal gewonnen hat. Mit Anna Lena Grüne siegte sie im entscheidenden Spiel in Düsseldorf gegen Constanze Bieneck und Julika Hoffmann mit 2:0 (25:23, 21:14). Bieneck/Hoffmann hatten zwar zwei Satzbälle in Durchgang eins, doch die blieben ungenutzt. Für die 18-jährige Grüne ist es die erste DM-Teilnahme. Pikant an der Konstellation: Vor zwei Wochen spielte Grüne noch mit Hoffmann um einen DM-Startplatz und mit Kira Walkenhorst hatte sie an diesem Wochenende vom Deutschen Volleyball-Verband eine Wild Card erhalten. Nun dürfen sie sich auf die Titelkämpfe freuen. Für Bieneck/Hoffmann geht das Warten weiter, am Sonntag spielen sie ab 14:55 Uhr gegen Svenja Müller und Sarah Schulze, der Sieger darf nach Timmendorfer Strand.

Dort dürfen auch Larissa Claaßen und Nina Interwies antreten, die ihr Ticket durch ein 2:0 (21:16, 21:17) gegen Müller/Schulz buchten. Für Claaßen/Interwies ist es bereits die dritte DM-Teilnahme.

Auf Kira Walkenhorst warteten im Übrigen nach dem Match zwei andere Herausforderungen: Zum einen war sie als Kommentatorin bei Sport1, um das Spiel ihrer Ex-Partnerin Laura Ludwig zu begleiten. Außerdem warteten die Doping-Kontrolleure auf die 29-Jährige im Hintergrund.

+++ 15:30 Uhr: Drei Schweizerinnen im Viertelfinale der Top Teams +++

Eine von drei Schweizerinnen: Zoé Vergé-Dépré (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Ein Mammutsatz bis zum 30:28 war notwendig, dann waren Margareta Kozuch und Laura Ludwig auf Siegeskurs und bezwangen am Ende die Schweizerinnen Esmee Böbner und Zoé Vergé-Dépré mit 2:0. Damit stand auch Platz eins in Pool A und der Einzug ins Viertelfinale fest. Die weiteren Pool-Sieger beim Turnier der Top Teams heißen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur sowie das Interimsduo Tanja Hüberli/Isabel Schneider, die ebenfalls unbesiegt blieben. Hüberli kommt auch aus der Schweiz und spielt für die nach wie vor verletzte Victoria Bieneck.

Als Zweitplatzierte kamen neben Böbner/Vergé-Dépré die Tschechinnen Kubickova/Kvapilova und die für Düsseldorf startenden Kim Behrens und Cinja Tillmann weiter. Per Los wurden von den drei Drittplatzierten als letzte Viertelfinalteilnehmer ermittelt. Die Glücklichen sind Christine Aulenbrock und Sandra Ferger neben Leonie Klinke und Lena Ottens. Beide Duos hatten sich vor zwei Wochen an gleicher Stelle ihr DM-Ticket erspielt und dürfen somit nun im Kreis der Top Teams mitspielen.

Die Viertelfinals:

16:45 Uhr: Kozuch/Ludwig vs. Aulenbrock/Ferger
17:35 Uhr: Kubickova/Kvapilova vs. Behrens/Tillmann
17:35 Uhr: Ittlinger/Laboureur vs. Klinke/Ottens
18:25 Uhr: Hüberli/I. Schneider vs. Böbner/Z. Vergé-Dépré

+++ 12:10 Uhr: Finalteilnehmer für „Road To Timmendorfer Stand” +++

Julika Hoffmann hofft mit Constanze Bieneck auf ein DM-Ticket. (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Showdown Teil eins um 15:45 Uhr: Dann steigen die ersten beiden Finalspiele um jeweils eine Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften. Auf dem Center Court spielen Anna-Lena Grüne und Kira Walkenhorst gegen Constanze Bieneck und Julika Hoffmann. Nebenan auf Court zwei treffen Larissa Claaßen und Nina Interwies auf Svenja Müller und Sarah Schulze.

Grün/Walkenhorst haben heute morgen kampflos ihr drittes Spiel gewonnen, da Stautz/Welsch verletzungsbedingt abgesagt haben. Müller/Schulz sicherten sich Platz zwei durch ein 2:1 gegen Lena und Sarah Overländer.

Im Pool B holten sich Claaßen/Interwies Platz eins durch ein 2:0 gegen Matthes/Rübensam. Dahinter landeten Bieneck/Hoffmann, die drei Sätze benötigten, um Christ/Ziemer auf Platz drei zu verdrängen.

+++ 09:50 Uhr: Vorgezogener Frühstart am zweiten Tag +++

Sarah Schulz kämpft mit Svenja Müller um ein DM-Ticket. (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Bereits um 10:00 statt um 11:00 Uhr wird der zweite Tag bei den Turnieren in Düsseldorf eröffnet. Der vorgezogene Start wird den Teams entgegenkommen, schließlich gibt es gewichtige Aufgaben zu erfüllen. Beim Turnier der „Road To Timmendorfer Strand” stehen erst die letzten Pool Matches an. Claaßen/Interwies spielen gegen Matthes/Rübensam und Bieneck/Hoffmann gegen Christ/Ziemer, danach wird Pool A abgeschlossen mit den Duellen Overländer/Overländer gegen Müller/Schulz und Grüne/Walkenhorst gegen Stautz/Welsch.

Ab 12:00 Uhr geht es im Turnier der Top Teams weiter.

Die Highlights heute sind die beiden Finalspiele im Kampf um zwei Tickets zu den Deutschen Meisterschaften, die Uhrzeiten stehen noch nicht fest.


Freitag, 31.07.

+++ 20:00 Uhr: Perfekter Tag für Claaßen/Interwies und Grüne/Walkenhorst +++

Sarah Overländer muss sich strecken, um im Turnier zu bleiben. (Foto: Conny Kurth/DVV)

Was für ein perfekter Tag für Anna-Lena Grüne und Kira Walkenhorst, zwei Spiele, zwei Siege, einer der ersten beiden Plätze in Pool A beim Turnier der „Road To Timmendorfer Strand” ist ihnen sicher. Im zweiten Match bezwangen sie Svenja Müller und Sarah Schulz in drei Sätzen (12:21, 21:16, 15:7). Wieder war es Anna-Lena Grüne vorbehalten, für den letzten Punkt zu sorgen.

Nach einem Rückstand in Satz drei (8:10) haben Lena und Sarah Overländer im gleichen Pool gegen Antonia Stautz und Leonie Welsch noch die Kurve bekommen und mit 15:13 gesiegt. Mit einer zweiten Niederlage wären sie vorzeitig raus gewesen aus dem Kampf um die Timmendorf-Fahrkarten.

Auch Larissa Claaßen und Nina Interwies dürfen sich gedanklich auf ihr Finalspiel um eins der drei DM-Tickets vorbereiten, die an diesem Wochenende in Düsseldorf vergeben werden. Das an zwei gesetzte Team hat mit zwei Siegen in Pool B Platz eins oder zwei sicher vor dem letzten Match am Samstag (Spielbeginn 10:00 Uhr) gegen Anne Matthes und Kristina Rübensam. Im zweiten Spiel siegten Claaßen/Interwies gegen Bieneck/Hoffmann mit 17:15 im Entscheidungssatz.

Ihren ersten Sieg landeten Chenoa Christ und Hannah Ziemer mit dem 2:0 gegen Matthes/Rübensam.

+++ 18:00 Uhr: Kira Walkenhorsts erstes Ziel: „Hauptsache schmerzfrei”

Das erste Spiel gut überstanden: Kira Walkenhorst (Foto: Conny Kurth/DVV)

Die schönste Nachricht für Kira Walkenhorst war eigentlich nicht der Sieg, sondern: „Das Spiel war komplett schmerzfrei.” Wer schon seinen Rücktritt eingereicht hatte, weil der Körper nur noch schmerzhafte Signale sendete, für den ist diese neue Botschaft wichtiger als ein 2:1 gegen die Overländer-Zwillinge. „Und es hat dadurch natürlich noch mehr Spaß gemacht”, sagt die Olympiasiegerin. Der Tag begann für sie mit nervösen Gefühlen: „Als ich um halb sechs wach wurde, dachte ich, jetzt kann es auch endlich losgehen.” Mit den ersten Schritten auf dem Sand beim Warm-up mit ihrer neuen Partnerin Anna-Lena Grüne ging es dann: „Da wandelte sich die Nervosität um in Adrenalin.” Natürlich ist sie nach 23 Monaten Wettkampfpause längst nicht in Bestform: „Meine Erwartung ist erst einmal, schmerzfrei zu spielen und zu bleiben. Die Frage ist, ob ich in die Turnierbelastung gehen kann, ohne dass mein Körper mit Schmerzen zu tun hat.” Nach den ersten fünf Trainingseinheiten mit der 18-jährigen Anna-Lena Grüne steht auch das Ziel DM-Ticket nicht zwingend ganz oben. „Wenn es hier in Düsseldorf nicht klappt, haben wir in zwei Wochen in Hamburg die nächste Chance.” Und wenn es dann gebucht ist und auch die DM gut verläuft, und dann auch noch der nächste Sommer zum Überbrückungsjahr wegen Olympia wird, „dann kann ich mir auch vorstellen, bis 2024 zu spielen.”

Um 18:30 Uhr geht es weiter für Anna-Lena Grüne und Kira Walkenhorst, dann spielen sie gegen das ebenfalls mit einem Sieg gestartete Duo Svenja Müller und Sarah Schulz.

+++ 17:55 Uhr: Top-Teams siegen bei den Top-Teams +++

Chantal Laboureur präsentiert sich in guter Form (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Ohne Überraschungen verlief der Auftakt beim Turnier der Top-Teams. Alle von eins bis sechs gesetzten Duos lösten ihre Auftaktaufgaben mit durchweg überzeugenden Leistungen. Margareta Kozuch und Laura Ludwig, vor zwei Wochen Zweite beim ersten Turnier in Düsseldrof, siegten in Pool eins gegen Klinke/Ottens (2:0), die Schweizerinnen Böbner/Vergé-Depré gegen Gernert/Kiesling ebenfalls in zwei Sätzen. In Pool zwei brauchten Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur gegen Aulenbrock/Ferger auch nur zwei Durchgänge, während die Tschechinnen Kubícková/Kvapílová erst nach drei Sätzen Kotzan/Niemczyk bezwungen hatten. Zu guter Letzt in der ersten Runde entschied in Pool drei das Interimsduo mit Tanja Hüberli aus der Schweiz und Isabel Schneider die Partie gegen die Düsseldorferinnen Hoja/Klatt mit 2:0 für sich. Kim Behrens und Cinja Tillmann wiesen Leonie Körtzinger und Sarah Schneider in die Schranken (2:0).

Damit haben die Top-Teams für den Rest des Tages Ruhe und greifen erst wieder am Samstag ab 12:00 Uhr mit ihren zweiten Pool Matches ins Geschehen ein.

+++ 15:25 Uhr: Kira Walkenhorst wieder im Rennen – Aus für Pfretzschner/Schneider +++

Rudy Schneider beim Aufschlag (Foto: FIVB)

Und als wäre es das Selbstverständlichste überhaupt, stemmt sich Anna-Lena Grüne hoch zum Block und machte den letzten Punkt beim Comeback ihrer Partnerin Kira Walkenhorst. Die Rückkehr der Olympiasiegerin in den Sand auf Wettkampfebene ist gelungen. Grüne/Walkenhorst gewannen ihr Auftaktspiel bei der „Road To Timmendorfer Strand” gegen Lena und Sarah Overländer in drei Sätzen (19:1, 21:12, 15:9). Heute Abend geht es ab 18:30 Uhr gegen Müller/Schulz, die mit dem 2:0 gegen Stautz/Welsch ebenfalls einen guten Einstand hinlegten.

Im zweiten Pool gab es gleich zwei Drei-Satze-Spiele. Claaßen/Interwies siegten gegen Christ/Ziemer, Bieneck/Hoffmann gegen Matthes/Rübensam.

Für Simon Pfretzschner und Rudy Schneider ist der Auftritt im slowenischen Ljubljana beendet. Im ersten Pool Match waren sie den Slowaken Jan Pokersnik und Nejc Zemljak unterlegen. In Spiel zwei gegen die Tschechen Jiri Sedlak/Patrik Manas lag das deutsche Duo nach klaren Führungen (10:4, 15:9, 20:18) auf Kurs Richtung Gewinn des Auftaktsatzes, aber nach mehreren vergebenen Satzbällen war die Luft raus: 22:24 und 14:21 hieß es am Ende. Das war das Auf für Pfretzschner/Schneider bei ihrem ersten World-Tour-Turnier.

→ Zum Turnier in Ljubljana

+++ 08:15 Uhr: Comeback in Düsseldorf – Premiere in Ljubljana +++

Quali gemeistert in Ljubljana: Rudy Schneider (links) und Simon Pfretzschner (Foto: FIVB)

In Düsseldorf richtet sich ab Freitagmittag der Blick auf das Comeback von Kira Walkenhorst. Die Olympiasiegerin startet mit Anna-Lena Grüne den Angriff auf ein Ticket zu den Deutschen Meisterschaften. Beim Turnier der „Road To Timmendorfer Strand” treffen die 29-Jährige und die 18-Jährige zum Auftakt ab 13:50 Uhr auf die Overländer-Zwillinge Sarah und Lena.

Bereits um 09:00 Uhr erleben beim Ein-Sterne-Turnier in Ljubljana Simon Pfretzschner und Rudy Schneider ihre Premiere in einem Hauptfeld der World Tour. Am Donnerstag hatten sie sich mit zwei Siegen in der Qualifikation ihren Platz im Main Draw erobert. Nun treffen sie im ersten Pool Match auf die Slowaken Jan Pokersnik und Nejc Zemljak, die an eins gesetzt sind. 

Simon Pfretzschner und Rudy Schneider hatten am letzten Wochenende noch in Düsseldorf um ein DM-Ticket gespielt. Pfretzschner sicherte sich eins mit Milan Sievers an seiner Seite. Rudy Schneider schied mit Moritz Klein verletzungsbedingt aus. Pfretzschner/Schneider treten nicht das erste Mal international an. 2018 belegten sie Platz neun bei der U-19-WM in Nanjing. Im gleichen Jahr wurde Pfretzschner mit Leon Meier Fünfter bei der U-18-EM.

→ Zum Turnier in Ljubljana

beach-volleyball.de Partner

  • Mikasa
  • Schauinsland Reisen
  • Techniker Beach Tour
  • Die Techniker
  • Website WM