+++ Newsblog: Die Männer zocken in Düsseldorf +++

Artikel und Hintergründe zum Turnier der Top Teams und der Road to Timmendorf der Männer


von beach-volleyball.de/Klaus Wegener

Sonntag, 26.07.

+++ 18:10 Uhr: Und noch ein Erfolg für die Pfretzschner-Family +++

Steven van de Velde und Lukas Pfretzschner triumphieren in Düsseldorf. (Foto: Conny Kurth/DVV)

Es ist ein echtes „Pfretzschner-Special” geworden, das zweite Beach-Volleyball-Wochenende in Düsseldorf. Kurz nach dem sich Simon Pfretzschner mit Milan Sievers das DM-Ticket erspielte, kletterte sein Bruder Lukas mit Steven van de Velde auf Platz eins beim „Turnier der Top Teams”. Im Finale gegen das Nationalteam Nils Ehlers und Lars Flüggen siegte das deutsch-niederländische Interims-Duo mit 2:0 (21:17, 21:17). Damit hat wie am vergangenen Wochenende bei den Frauen wieder eine internationale Beteiligung eine entscheidende Rolle gespielt. Am letzten Sonntag siegten die Schweizerinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré, jetzt war zu 50 Prozent ein Niederländer beim Finale ausschlaggebend. Lukas Pfretzschner, einer aus dem Kreis der Perspektiv-Teams des DVV, und Steven van de Velde hatten sich erst in Düsseldorf getroffen, ein gemeinsames Training war vorher nicht möglich, da van de Velde in seiner Heimat als Pannenhelfer arbeiten musste.

Am kommenden Wochenende übernimmt wieder das weibliche Geschlecht die Szenerie am Rande des Düsseldorfer Fußballstadions, dann wird das Feld der Top Teams auf zwölf Teilnehmer aufgestockt.


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+++ 17:15 Uhr: Von Pannenhelfern, verspäteten Lieferungen und abgehängten Netzen +++

Angriff von Benedikt Sagstetter bei der „Road To Timmendorfer Strand” (Foto: Conny Kurth/DVV

Die Nicht-Nationalteams haben in der Corona-Krise spannende Geschichten zu erzählen und waren immer auf der Suche nach Trainingsmöglichkeiten. Die Wettkämpfe in Düsseldorf taten so richtig gut.

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+++ 16:45 Uhr: DM-Ticket für Simon Pfretzschner und Milan Sievers +++

Zuspiel Milan Sievers, der mit Simon Pfretzschner bei der DM starten darf (Sportphoto Peter Weber)

„Ich hätte nicht so viel essen dürfen”, Milan Sievers ließ sich schnaufend auf die Spielerbank fallen und musste erst einmal durchatmen. Mit Simon Pfretzschner hatte er sich im zweiten Anlauf das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften erworben. Das 2:0 gegen Georg und Peter Wolf führt die beiden auf direktem Weg auf die „Road To Timmendorfer Strand”. Schenkt man den Worten von Milan Sievers Glauben, hat er grottenschlecht gespielt: „Ich habe 30000 Bälle ins Aus geschlagen und nix im Block gemacht.” Gut, dass er einen stabilen Partner an der Seite hatte: „Simon war nicht so nervös wie gestern, heute musste er mich durchziehen, weil ich geschwankt habe, und das hat er super gemacht.” So funktioniert Teamarbeit, die jetzt mit der Teilnahme an den Titelkämpfen an der Ostseeküste belohnt wird. Für Milan Sievers ist es die vierte DM. Simon Pfretzschner darf für seine Premiere mit seinem Bruder Lukas eine Fahrgemeinschaft bilden, beide sind sie für die DM qualifiziert.

Erst einmal wird Simon Pfretzschner aber seinen Bruder anfeuern, der ab 17:15 Uhr mit dem Niederländer Steven van de Velde im Finale des „Turniers der Top Teams” gegen Nils Ehlers und Lars Flüggen spielt.

+++ 16:00 Uhr: Ein Pfretzschner im Finale, der zweite kämpft ums DM-Ticket +++

Steven van de Velde (links) und Lukas Pfretzschner nach dem Halbfinale. (Sportphoto Peter Weber)

Als der Wechsel auf der Spielerbank anstand, gab es ein kurzes Shakehand zwischen den Pfretzschner-Brüdern Simon und Lukas. „Geil, Luki”, sagte Simon der Jüngere (18), denn Lukas (20) hatte gerade den Endspieleinzug klar gemacht. Mit Partner Steven van de Velde gewann er das zweite Halbfinale des „Turniers der Top Teams” gegen Julian Hörl und Sven Winter in zwei Sätzen (21:13, 21:17) und trifft um 17:15 Uhr auf das Nationalteam Nils Ehlers/Lars Flüggen.

Simon Pfretzschner durfte auf der Bank Platz nehmen, weil er jetzt im Spiel um das dritte DM-Ticket gefordert ist. Mit Milan Sievers will er gegen die Wolf-Brüder Georg und Peter gewinnen. Lukas Pfretzschner hatte im Interview mit Sport1 gesagt, er wolle am Rande stehen und sich das Match ansehen. Daraus wird aber wohl nichts, denn van de Velde pfiff ihn zurück: „Komm ins Hotel, wir haben wenig Zeit zur Regeneration.” Und mit dem Kopf zur Seite gedreht schob der Niederländer (25) hinterher: „Er ist noch jung, er muss noch lernen.”

+++ 15:10 Uhr: Ehlers/Flüggen knacken selbstkritische WM-Zweite +++

Lars Flüggen (links) und Nils Ehlers stehen im Finale in Düsseldorf (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Nils Ehlers und Lars Flüggen stehen als erste Finalteilnehmer beim Turnier der Top Teams fest. Im Halbfinale gegen Julius Thole und Clemens Wickler gewannen sie ein zumindest in Satz drei hochklassiges Spiel mit 21:19. Ehlers verwandelte den dritten Matchball, nachdem sie bereits vier für Thole/Wickler abgewehrt hatten. Clemens Wickler haderte das ganze Match über mit Verletzungsproblemen, gab aber nicht auf und sagte: „Das hat mich nicht behindert. Wir haben in Satz eins unterirdisch angenommen, am Ende waren es ein paar Ungenauigkeiten. Lars und Nils haben den Sieg aber verdient.” Dem konnte Julius Thole nur zustimmen: „Es war kein gutes Niveau von uns.”

Für Lars Ehlers ist es etwas Besonderes, „gegen das Nonplusultra in Deutschland zu gewinnen”: „Das tut immer gut.” Ihr Endspielgegner wird im Duell zwischen Lukas Pfretzschner/Steven van de Velde gegen Julian Hörl/Sven Winter ermittelt. Das Finale beginnt dann um 17:15 Uhr.

+++ 10:15 Uhr: So wird am Sonntag in Düsseldorf gespielt +++

Hat alle Hände voll zu tun: Lars Flüggen (Foto: Conny Kurth/DVV)

Schlusstag beim ersten Wochenende der Männer in Düsseldorf: Zwei Finalspiele stehen an, eins beim Turnier der Top Teams und zuvor der Kampf um ein drittes DM-Ticket. Der Tag beginnt aber mit den beiden Halbfinals der Top Teams. Mit deutscher, österreichischer und niederländischer Beteiligung.

Im ersten Halbfinale spielen Julius Thole und Clemens Wickler gegen Lars Flüggen und Nils Ehlers. Zwei Nationalteams, die sich natürlich auch aus gemeinsam Trainingsphasen am Hamburger Olympiastützpunkt kennen. 2018 gab es dieses Duell bei einem Vorrundenmatch der Deutschen Meisterschaften. Damals siegten Thole/Wickler mit 18:16 im dritten Satz. Spielbeginn in Düsseldorf ist um 13:40 Uhr.

Das zweite Halbfinale bestreiten ab 14:40 Uhr Sven Winter und sein Interimspartner Julian Hörl aus Österreich gegen Lukas Pfretzschner und den Niederländer Steven van de Velde.

Im Anschluss (ab 15:45 Uhr) richtet sich die Aufmerksamkeit auf das an diesem Wochenende letzte noch freie Ticket für die DM. Simon Pfretzschner und Milan Sievers gegen die Wolf-Brüder Georg und Peter. Beide hatten gestern ihre erste Chance nicht genutzt. Next try heute, wobei es interessant seind wird zu beobachten, wie fit Georg Wolf ist. Der hatte sich schon am Freitag verletzt und tat sich am Samstag entsprechend schwer.

Zum Ausklang der Turniere wird um 17:15 Uhr das Finale des Turniers der Top Teams angepfiffen.


Samstag, 25.07.

+++ 20:10 Uhr: Feierabend für die Deutschen Meister +++

Raus aus dem Turnier: Bennet und David Poniewaz (Foto: Conny Kurth/DVV)

Mit einer Niederlage waren Nils Ehlers und Lars Flüggen in den ersten Tag beim Turnier der Top Teams gestartet, mit zwei Siegen in den Folgespielen waren sie wieder auf Erfolgskurs und beenden Pool zwei auf Platz zwei. Die letzten Punkte sicherten sie sich durch ein 2:0 (21:15, 21:18) gegen Paul Becker und Jonas Schröder. Die sind damit raus aus dem Event, genauso wie die Schweizer Gerson/Heidrich. Die Nummer 18 der Weltrangliste holte sich zwar im finalen Match gegen Hörl/Winter ein 2:0, aber das reicht nicht zum Weiterkommen. Hörl/Winter haben wie Ehlers/Flüggen fünf Punkte, sind aber dank des knapp besseren Ballquotienten (1,020 zu 1,062) Gruppensieger und stehen damit wie Ehlers/Flüggen am Sonntag im Halbfinale.

Aus Pool 1 schafften erwartungsgemäß die WM-Zweiten Julius Thole und Clemens Wickler den Sprung unter die letzten Vier. Die Hamburger Jungs sind als einziges Team des Turniers noch ungeschlagen, den dritten Sieg fuhren sie ein gegen die Poniewaz-Zwillingsbrüder und Deutschen Meister, Bennet und David.

Als Zweitplatzierte tauchen überraschend Lukas Pfretzschner und der Niederländer Steven van de Velde im Ranking auf. Das Interimsduo schlug im letzten Spiel das deutsche Nationalteam Bergmann/Harms mit 2:0. Dank der deutlichen Satzergebnisse von 21:15 und vor allem 21:9 haben Pfretzschner/van de Velde den höheren Ballquotienten als die „Poniewaze” und Bergmann/Harms.

In den Halbfinals am Sonntag kommt es damit zu den Paarungen: Hörl/Winter gegen Pfretzschner/van de Velde ab 13:40 Uhr; Thole/Wickler gegen Ehlers/Flüggen ab 14:40 Uhr.

+++ 18:05 Uhr: Nach dem Schweiß kam das Wasserlassen +++

Armin Dollinger (links) und Simon Kulzer mit ihrem DM-Ticket. (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Zwei Tickets sind vergeben, zwei weitere Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften belegt: Die strahlenden Sieger heißen Armin Dollinger und Simon Kulzer sowie Manuel Harms und Richard Peemüller. Jeweils in zwei Sätzen machten sie den Trip an die Ostseeküste klar. Dollinger/Kulzer siegten gegen die Wolf-Brüder mit 21:12 und 21:16. Harms/Peemüller bezwangen Simon Pfretzschner und Milan Sievers mit 22:20 und 21:15. Für die Verlierer geht der Kampf um einen DM-Platz am Sonntag weiter, dann spielen sie ab 15:45 Uhr gegeneinander um das dritte Ticket, das an diesem Wochenende vergeben wird.

Für Manuel Harms und Richard Peemüller ist es die zweite DM-Teilnahme nach 2019. Damit gerechnet, dass es so schnell erneut klappen wird, hatten sie nicht: Es ist ein geiles Gefühl, wenn es so richtig um was geht auf dem Feld”, sagte Peemüller, „ich bin sowieso so ein Wettkampftyp, der das braucht.” Dabei sah es lange Zeit nach einer mühsamen Geschichte aus, denn anders als zuvor kam Harms mit seinem Aufschlag nicht zurecht: „Nach gefühlten 45 Bällen habe ich endlich einen Aufschlag auch mal rüber gebracht”, wunderte er sich über die eigene Leistung. Als der letzte Punkt verbucht war, brachen sie nicht in lauten Jubel aus, sondern nahmen sich mit ruhigen Bewegungen in den Arm. Und dann klatschen sie sich auch mit ihrem Trainer Bernd Werscheck ab, der das Team erst vor drei Wochen übernommen hat und ihm als erste Maßnahme einen Positionswechsel auf dem Feld verordnet hat. „Für die Kürze der Zeit haben sie das schon gut umgesetzt”, durfte sich auch der Trainer freuen.

Auf die gleiche Maßnahme hatte zu Saisonbeginn auch Elena Kiesling als Trainerin von Dollinger/Kulzer zurückgegriffen: „Die Daten im Motorikprofil der beiden belegen eindeutig, dass ihnen ein Wechsel gut tut.” Getan, umgesetzt, erfolgreich gespielt und nun wieder in Timmendorfer Strand dabei. Als Team ist es die zweite DM, für Armin Dollinger die neunte, 2015 gewann er mit Clemens Wickler sogar den Titel. Nach dem Überreichen des DM-Tickets wartete allerdings noch eine Pflichtaufgabe auf die beiden: Zwei Mitarbeiter der Nada waren aufgetaucht, um beide einer Dopingkontrolle zu unterziehen.

 

+++ 16:45 Uhr: Tausche Trainingsrhythmus gegen Wettkampfnervosität +++

Clemens Wickler (rechts) präsentiert sich mit Julius Thole in guter Form (Foto: Conny Kurth/DVV)

Vernascht wurden sie nicht, aber erwischt: Paul Becker und Jonas Schröder haben ihr zweites Pool Match gegen das Interims-Duo Sven Winter/Julian Hörl mit 17:19 im Entscheidungssatz verloren und dabei sogar einen Matchball vergeben. Winter/Hörl bleiben damit unbesiegt und treffen noch am Samstag ab 17:55 Uhr auf die Schweizer Gerson/Heidrich. Die haben nach ihrer zweiten Niederlage im Turnier der Top Teams keine Chance mehr auf das Erreichen der Halbfinals am Sonntag.

Gegen die deutsche Nummer zwei, Nils Ehlers und Lars Flüggen verloren sie mit 0:2. Lars Flüggen war mit der Leistung aus Spiel zwei einverstanden: „Da haben wir es ganz gut gemacht, anders als im ersten Spiel, da waren wir teilweise sehr unzufrieden.” Nils Ehlers freut sich über die Wettkämpfe: „Ich bin schon aufgeregt wie bei einem normalen Turnier. Als Leistungssportler will man sowieso immer gewinnen, von daher ist es schön, aus dem Trainingsrhythmus rauszukommen und wieder die Wettkampfnervosität zu spüren.” Im letzten Spiel des Pools treffen Ehlers/Flüggen auf Becker/Schröder, Spielbeginn ist um 17:45 Uhr.

Im Duell der deutschen Nummer eins, Thole/Wickler, gegen die Nummer drei, Bergmann/Harms gab es ein 2:0 für die eins. Allerdings mussten die Weltmeisterschafts-Zweiten in Durchgang zwei Satzbälle abwehren, bis Julius Thole mit einem Block gegen Philipp Arne Bergmann den Punkt zum 22:20 unter Dach und Fach brachte.

Thole/Wickler stehen im letzten Pool Match ab 19:15 Uhr den Poniewaz-Zwillingsbrüdern Bennet und David Poniewaz gegenüber und damit den Deutschen Meistern. Die Osnabrücker konnten mit einem 2:0 gegen Pfretzschner/van de Velde ihr ersten Sieg verbuchen.

Als nächste Programmpunkte und erste Highlights stehen die Finalspiele im Kampf um DM-Tickets auf dem Plan: Dollinger/Kulzer gegen Wolf/Wolf und Pfretzschner/Sievers gegen Harms/Peemüller. Beide Matches beginnen um 16:50 Uhr.

 

 

+++ 14:05 Uhr: Lohn für eine mutige Vorstellung +++

Annahme von Paul Becker, beobachtet von Jonas Schröder (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Gerson/Heidrich, Nummer 18 der Weltrangliste, Nummer eins der Schweizer.  Becker/Schröder laut DVV-Rangliste die Nummer sieben. Klingt nach einer klaren Rollenverteilung. „Wir hatten auch Angst, vernascht zu werden”, sagte Jonas Schröder. Doch die Angst war zum Glück schwächer als der Mut, mit dem Paul Becker und sein Partner zur Sache gingen und sich mit dem 2:1 (21:17, 20:22, 15:12) belohnen durften. Es war sogar ein Zwei-Satz-Sieg drin, doch bei 20:18 vergaben die Deutschen zwei Matchbälle. „Das war der Klassiker, Du denkst auf einmal, dass Du hier gewinnen kannst, fängst aber an, Fehler zu machen”, sagte Jonas Schröder. Es sei ein Superspiel von ihnen gewesen, „aber ich ärgere mich über mich selbst, dann nicht so druckvoll im Aufschlag zu bleiben, wie vorher.” In Satz drei hatten sie sich dann zum Glück wieder gefangen. Als nächste Aufgabe steht um 17:55 das Duell gegen das Nationalteam Ehlers/Flüggen an. Die Hamburger sind in das Turnier der Top Teams mit einer Drei-Satz-Niederlage gegen die deutsch-österreichische Kombination aus Sven Winter und Julian Hörl gestartet.

In Pool zwei kam es zum Auftakt zu einer Neuauflage eines DM-Halbfinale aus 2019. Das Nationalteam Bergmann/Harms hatte da gegen die späteren Deutschen Meister Poniewaz/Poniewaz verloren, in Düsseldorf holten sich Bergmann/Harms den Sieg. „Zum Einstieg nicht schlecht”, sagte Yannick Harms. „Uns macht die Niederlage nichts aus”, sagte Bennet Poniewaz, „wir nutzen die Spiele, um wieder reinzukommen in den Wettkampfmodus.” Bergmann/Harms spielen im nächsten Match gegen die WM-Zweiten Thole/Wickler, die ohne Probleme ihr erstes Spiel in zwei Sätzen gegen Pfretzschner/van de Velde gewannen.

 

 

+++ 12:00 Uhr: Finalpaarungen für die ersten DM-Tickets +++

Ein wahres Kraftpaket: Simon Pfretzschner (Foto: Sportphoto Peter Weber)

Die Finalpaarungen für den Kampf um die ersten beiden DM-Tickets, die an diesem Wochenende in Düsseldorf überreicht werden, stehen fest: Armin Dollinger und Simon Kulzer treffen auf die Wolf-Brüder Georg und Peter. Simon Pfretzschner und Milan Sievers bekommen es mit Manuel Harms und Richard Peemüller zu tun. Beide Spiele werden um 16:50 Uhr angepfiffen. Wer gewinnt hat einen Platz bei den Deutschen Meisterschaften Anfang September in Timmendorfer Strand sicher.

In Pool eins hatten sich zunächst Dollinger/Kulzer gegen die Sagstetter-Brüder Benedikt und Jonas durchgesetzt in drei Sätzen. Mitte des dritten Durchgangs knickte Jonas Sagstetter um, danach war der Faden gerissen. Harms/Peemüller hatten kampflos Platz zwei in dieser Gruppe erreicht.

Einen harten Fight lieferten sich Pfretzschner/Sievers und die Wolf-Brüder im Kampf um den Gruppensieg in Pool zwei. Beeindruckend, wie sich die Youngster Pfretzschner (18) und Sievers (22) auch von Rückständen nicht nervös machen ließen: Aus einem 11:14 im ersten Satz machten sie ein 21:14. Satz zwei ging an die Frankfurter, die auch im Entscheidungssatz mit 9:7 vorn lagen. Das bessere Ende hatten aber Pfretzschner/Sievers. Gesetzt auf Platz sieben des ersten „Road To Timmendorfer Strand”-Turniers kann ihnen gleich im ersten Anlauf der Sprung zu den Titelkämpfen gelingen.

Weiter geht’s ab 12:00 Uhr mit den ersten Matches der Top Teams: Ehlers/Flüggen treffen auf Hörl/Winter, Becker/Schröder auf Gerson/Heidrich.

+++ 06:30 Uhr: Harms/Peemüller sicher im Finale +++

Ab 09:50 Uhr wird wieder der Sand aufgewirbelt. (Foto: Conny Kurth/DVV)

Wegen einer Verletzung im Team Klein/Schneider ist das Spiel der beiden gegen Harms/Peemüller abgesagt worden. Damit haben Manuel Harms und Richard Peemüller ihren Platz in einem der beiden Finalspiele sicher. Ab 09:50 Uhr entscheidet sich die Platzierung, wenn im Duell Dollinger/Kulzer gegen Sagstetter/Sagstetter geklärt wird, wer Erster oder Zweiter im Pool ist.

Danach stehen in Pool 2 die Partien zwischen Wolf/Wolf und Pfretzschner/Sievers sowie Brand/Reinhard und Kroha/Schlegel auf dem Spielplan. Beide beginnen um 10:55 Uhr.

Ab 12:00 Uhr steigt das Turnier der Top Teams mit den Auftaktbegegnungen in Pool 2 zwischen Ehlers/Flüggen gegen Hörl/Winter und den Schweizern Gerson/Heidrich gegen Becker/Schröder. 


Freitag, 24.07.

+++ 20:15 Uhr: Drei Duos ungeschlagen +++

Wesentlich besser ins Spiel kamen Dollinger/Kulzer bei ihrer zweiten Aufgabe in Düsseldorf, als sie gegen Harms/Peemüller zwei klare Satzgewinne mit 21:4 und 21:18 einfuhren und damit nach dem ersten Tag in Pool eins als einziges Team noch unbesiegt sind. Die Brüder Benedikt und Jonas Sagstetter haben ihre Chance auf einen der ersten beiden Plätze im gleichen Pool gewahrt. Mit dem 2:0 gegen Moritz Klein/Rudy Schneider fuhren sie den ersten Sieg ein. Allerdings wurde die Partie nach einer verletzungsbedingten Aufgabe (Rudy Schneider) in Satz zwei bei 18:9 für die Sagstetters beendet und mit 24:22 und 21:9 gewertet.

Am Samstag morgen geht es dann um die Wurst: Ab 09:50 Uhr spielen parallel Dollinger/Kulzer gegen Sagstetter/Sagstetter und Harms/Peemüller gegen Klein/Schneider. Dann entscheidet sich der Kampf um Platz eins und zwei, die für die Teilnahme an den Finalspielen relevant sind.

In Pool 2 weiter ungeschlagen sind die Wolf-Brüder Georg und Peter. Im zweiten Match setzten sie sich in drei Sätzen gegen Tobias Brand und Jonas Reinhardt durch, die nach der langen Pause noch nicht in Tritt kommen. Ihr letztes Spiel am Samstag ab 10:55 Uhr gegen Kroha/Schlegel ist praktisch bedeutungslos, da diese nach dem 0:2 gegen Simon Pfretzschner und Milan Sievers ebenfalls sieglos bleiben. Somit kommt es im Duell Wolf/Wolf gegen Pfretzschner/Sievers, Spielbeginn ebenfalls um 10.55 Uhr, zum Showdown im Kampf um Platz eins und zwei des Pools.

+++ 16:55 Uhr: Vier Drei-Satz-Spiele zum Auftakt +++

Armin Dollinger und Simon Kulzer haben Spiel eins vergeigt. (Foto: Conny Kurth/DVV)

Vier Spiele, alle über drei Sätze, die Nummer eins der Setzliste zieht den Kopf noch aus der Schlinge, die Nummer zwei verliert, die Nummer drei hat Matchbälle gegen sich, beißt sich aber durch genauso wie die Nummer vier. Der Auftakt der „Road To Timmendorfer Strand” bei der comdirectbeachtour für die Männer hatte es in sich. Es begann mit dem knappen Sieg von Armin Dollinger und Simon Kulzer gegen Klein/Schneider, bei dem die Gewinner in Satz zwei zwei Matchbälle nicht nutzen konnten. Ähnlich knapp ging es im Duell Harms/Peemüller gegen die Sagstetter-Brüder Benedikt und Jonas zu, die erst mit 16:14 im Entscheidungssatz beendet war, nachdem Richard Peemüller mit einem Block gegen Jonas Sagstetter für den letzten Punkt gesorgt hatte.

In Pool 2 starteten die Matches mit der Niederlage des an zwei gesetzten Duos Brand/Reinhard, das gegen Simon Pfretzschner und Milan Sievers unterlegen war. Und auch die Brüder Georg und Peter Wolf mussten hart kämpfen und sogar Matchbälle abwehren, bevor ihr Sieg gegen Kroha/Schlegel amtlich war.

Weiter geht es nun mit dem Aufeinandertreffen der Auftaktsieger in Pool 1: Dollinger/Kulzer gegen Harms/Peemüller. Der Gewinner hat einen Platz im Halbfinale sicher. Danach spielen die Sagstetters gegen Klein/Schneider. Dem Verlierer droht das vorzeitige Aus im Kampf um eins der drei DM-Tickets an diesem Wochenende.

Brand/Reinhard kämpfen in Pool 2 bei ihrem zweiten Match ab 18.00 Uhr gegen die Wolf-Brüder um ihr erstes Erfolgserlebnis. Das letzte Spiel des Auftakttages bestreiten Kroha/Schlegel und Pfretzschner/Sievers.

+++ 09:30 Uhr: Startschuss für die Männer bei der „Road To Timmendorfer Strand” +++

Aufschlag für Milan Sievers an der Seite von Simon Pfretzschner (Foto: HochZwei/Malte Christians)

Mit acht Partien wird der erste Tag für die Männer bestritten. Den Auftakt machen um 12.00 Uhr Armin Dollinger und Simon Kulzer im Duell gegen Moritz Klein und Rudy Schneider. Anschließend (ab 13:00 Uhr) spielen Harms/Peemüller gegen die Sagstetter-Brüder. Beide Spiele gehören zum Pool 1.

In der anderen Gruppe treffen heute aufeinander: um 14.00 Uhr Brand/Reinhard und Pfretzschner/Sievers (im Foto: Milan Sievers) sowie die Wolf-Brüder und Kroha/Schlegel.

Für alle gilt das gleiche Motto: Gute Perspektive schaffen für die nächsten Duelle ebenfalls am Freitag, um am Ende den Kampf um eins der drei in Düsseldorf zu vergebenden DM-Tickets erfolgreich abzuschließen.


Donnerstag, 23.07.

+++ 14:00 Uhr: Turnierausblick: Und jetzt die Männer +++

Genau 24 Stunden vor Beginn des ersten Spiels morgen starten wir unseren Newsblog. Und zwar mit dem Turnierausblick zur comdirect beach tour in Düsseldorf: Die Vize-Weltmeister, die Deutschen Meister und Gäste aus der Schweiz, Österreich sowie den Niederlanden – das ist das Teilnehmerfeld des Turniers der Top-Teams. Dazu kommt Spannung in der DM-Qualifikation...

→ unser Turnierausblick 

Ob und wenn ja wie sich die amtierenden Deutschen Meister Bennet und David Poniewaz fit gehalten haben für den Turnierstart, verraten sie im Gespräch mit Paul Becker im Video.

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