Zuschauerinteresse

Im Jahr 2023 sind in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren etwa 67,19 Millionen Menschen mit der Sportart Beach-Volleyball vertraut, wobei rund 2,16 Millionen ein besonderes Interesse an dieser Sportart zeigen (Quelle: Statista, 26.07.23).

Der erfolgreiche Turnierverlauf des Beach-Volleyballteams Ludwig/Walkenhorst sorgte für einen Quotenhit der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro 2016. 8,55 Millionen Zuschauer sahen den Sieg des Hamburger Duos im Halbfinale gegen die Brasilianerinnen Larissa/Talita live. Die Einschaltquoten des Halbfinals Ludwig/Walkenhorst übertrafen selbst die Finalspiele im Fußball.

Beach Pro Tour

Die Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) beauftragt seit 2022 das Unternehmen "Volleyballworld" mit der Organisation einer Beach-Volleyball World Tour, eine weltweite Serie von Turnieren, die die besten Teams der Welt anzieht, wie zuletzt das Elite 16 in Hamburg. Die Tour bietet eine Plattform für Wettbewerb auf höchstem Niveau und trägt dazu bei, den Sport in globalem Maßstab zu fördern. Bei der Beach Pro Tour sammeln die Teams Punkte basierend auf ihren Platzierungen in diesen Turnieren, um ihre Weltranglistenpositionen zu bestimmen und sich für große Meisterschaften zu qualifizieren.

Olympia

Beach-Volleyball wurde erstmals in das olympische Programm bei den Sommerspielen 1996 in Atlanta aufgenommen. Seitdem ist es eine der beliebtesten Disziplinen bei den Olympischen Spielen.

Medaillentechnisch haben die Vereinigten Staaten in der Geschichte der Olympischen Spiele die Nase vorn. Brasilien steht ebenfalls an vorderster Front in dieser Disziplin. Die Auseinandersetzungen zwischen diesen Nationen haben das Beach-Volleyball auf olympischem Niveau geprägt und sorgen bis heute für fesselnde Wettkämpfe.

Die letzten deutschen Gold-Medaillen wurden 2016 von Laura Ludwig / Kira Walkenhorst sowie 2012 von Julius Brink / Jonas Reckermann ergattert. Auf die olympischen Spiele in Paris 2024 dürfen wir somit sehr gepannt sein und setzen unsere Hoffnung in die deutschen Nationalteams.

Ursprung

Beach-Volleyball hat seine Wurzeln in den sonnigen Stränden von Santa Monica (Kalifornien USA) in den 1920er Jahren. Die Sportart entstand als informelle Freizeitaktivität, bei der Hallen-Volleyball am Strand gespielt wurde. Die lockere Atmosphäre und die Anpassung des Spiels an die Gegebenheiten des Strandes führten zur Entstehung einer eigenständigen Sportart, die sich im Laufe der Jahre zu einer globalen Sensation entwickelt hat.

Preisgeld

Die zugewinnenden Preisgelder variieren je nach Turnier und Kategorie. Die Gesamtsumme pro Geschlecht wird nach einem Verteilungsschlüssel auf das Teilnehmerfeld ausgeschüttet.

World Tour

Elite 16

  • Preisgeld pro Geschlecht: 150.000 $
  • Preisgeld für Platz 1: 30.000 $

Challenge

  • Preisgeld pro Geschlecht: 75.000 $
  • Preisgeld für Platz 1: 10.000 $

Future

  • Preisgeld pro Geschlecht: 5.000 $
  • Preisgeld für Platz 1: 1.000 $

German Beachtour

  • Preisgeld 10.000 €

Deutsche Meisterschaft

  • Preisgeld min. 40.000 € (min. 20.000 € pro Geschlecht)

 

Beach-Camps

Allein bei uns nehmen jedes Jahr über 4000 Menschen an einem Beach-Camp teil. Wir bieten jedes Jahr ca. 60 Camps an verschiedenen Standorten, sowohl im Inland als auch im Ausland, an. Von Borkum über Türkei bis Ägypten sind wir an sämtlichen  Locations vertreten. Dabei durften unsere Trainer:innen bislang mehr als 20.000  Trainingseinheiten mit ihren Teilnehmer:innen absolvieren. 

Sand

Sand ist nicht gleich Sand. Für Beach-Volleyball gelten bestimmte Voraussetzungen nach FIVB und DVV.

"Der zu beachtende Korngrößenbereich für den Beach-Sand ist einzugrenzen auf die Werte zwischen 0,063 und 2,0 mm, wobei die zu empfehlende Korngröße für das „High-Tech-Gerät“ Sand im Leistungsbereich mit über 90% der Massenanteile innerhalb des Spektrums von 0,1 bis 1,0 mm zu vermuten ist" (DVV).

Für eine Gesamtfläche eines Beach-Volleyballfeldes mit einer Sandtiefe von durchschnittlich 40 cm benötigt man circa 195 t Sand. Weiteres zum Thema Sand kannst du hier nachlesen.

Aktive Spieler:innen

Laut DVV haben im Jahr 2023 1423 Spieler:innen und 2004 Spieler Punkte für die deutsche Rangliste gesammelt, also an Turnieren der Kategorien A, A+. Premium, Rock the Beach und GBT teilgenommen. Im organisierten Breitensport haben allein in Nordrhein-Westfalen 3500 Spielerinnen an Turnieren teilgenommen. Die Community der aktiven Spieler:innen und auch Fans im Beach-Volleyball wächst stetig an.

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Sandmaster

Sandmaster steht für ganzheitliche Reinigungskonzepte in den Bereichen Sand, Kies, Kunstrasen, Kunststoffbeläge sowie Stein und Beton. Ob Spielplatz, Sportanlagen oder ganze Strandabschnitte – der Marktführer für Sandreinigung bietet höchste…

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