Sprunggelenk (Bänderdehnung/Stabiliserung)
Beach-Volleyball ist eine beliebte Sportart und erfordert hohe Anforderungen an Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Aufgrund der intensiven Spielweise und der unebenen Unterlage besteht jedoch auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Eine der häufigsten Verletzungen, die im Beach-Volleyball auftreten können, betrifft das Sprunggelenk. Gemeinsam mit einem Physiotherapeuten haben wir im Folgenden einen Tipp für die Anwendung von SportsTape bei Sprunggelenksverletzungen zusammengestellt.
Das Anbringen des Tapes sollte grundsätzlich auf rasierter, gereinigter und trockener Haut erfolgen, ist die Haut nass oder eingecremt, löst sich das Tape folglich schneller
Vor dem Anbringen des Tapes, sollten die Ecken abgerundet werden, beim Ankleben wird nach und nach die Schutzfolie abgezogen, um eine längere Haltbarkeit und einen guten Zug auf der Haut zu garantieren
Wenn sich das Tape nach ein paar Tagen doch anfängt zu lösen, sollte man die sich aufrollenden Stellen vorsichtig mit einer Schere entfernen und die Ecken nochmals bestmöglich abrunden
Sollte die Haut unter dem Tape anfangen zu jucken oder haftet ein Großteil des Tapes bereits nicht mehr an der Haut, sollte man das Tape vorsichtig und langsam abziehen – auf keinen Fall wie ein Wachsstreifen abreißen!
Sollte sich deine Haut unangenehm anfühlen, sodass es ziept oder einschnürt, wurde das Tape möglicherweise mit einem zu starken Zug angebracht. Überprüfe daher, ob das Tape auf mit dem richtigen Zug angebracht wurde.
Nach dem Anbringen solltest du zusätzlich noch mehrmals über die getapte Stelle darüberstreichen, da die Körperwärme das Tape nochmals besser anhaften lässt
Beim elastischen Tape wird am Anfang und Ende kein Zug aufgebracht, sondern nur in der Mitte des Tapes
mind. 1 Stunde vor Beginn der sportlichen Aktivität anbringen
Grundsätzlich sollte das Tape nicht länger als 7 Tage auf der Haut verbleiben

- Wichtig: Während des Tapingprozess soll der Fuß immer maximal angezogen sein!
Für die Tapeanlage am Sprunggelenk benötigt man ein nicht elastisches Tape, wie beispielsweise das ELASTUS® SportsTape.
Schritt 1: Zu Beginn werden zwei Ankertapes (1. oberhalb des Knöchels/Schienbein, 2. unterhalb des Knöchels/Fußrücken) angebracht.

Schritt 2: Für die sogenannten Steigbügeltapes wird ein Tape vom 1. Anker ausgehend unter dem Fuß herum, über die Fußknöchel, wieder zum 1. Anker herumgeführt.

Schritt 3: Anschließend werden U-Tapes vom Anker am Fußballen, um den Knöchel geführt und über die Achillessehne wieder nach vorne auf den Anker befestigt.

Schritt 4: Zur Verstärkung der Stabilisierung wiederholt man Schritt 2 und 3 im Wechsel noch dreimal (je nach Größe des Fußes).


Schritt 5: Diagonaltapes (Tapes die am meisten Stabilisierung geben, je mehr desto stabiler) - werden sowohl von innen als auch von aussen angebracht. Dafür zieht man das Tape seitlich (lateral) herunter wie beim Steigbügeltape. Danach erneut unter dem Fuß durch, dann aber diagonal zum Start des Tapestreifens zurück. Nach diesem Schritt den Verletzten ein paar Schritte gehen lassen, um zu entscheiden ob noch weitere Diagonaltapes benötigt werden.
Die gleichen Schritte, werden natürlich auch in die andere Richtung durchgeführt!

Schritt 6: Abschließend wird die Tapeanlage nochmal im halben Bogen (semizirkulär) verbunden, damit alle Tapeanfänge und Tapeenden nochmal eingeschlossen sind um die Haltbarkeit zu verbessern.
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